02.05.2017 Lürbke: Jäger darf Menschen keinen Sand in die Augen streuen

02.05.2017

MedienINFO 124 – Dienstag, 2. Mai 2017

Predictive Policing
Lürbke: Jäger darf Menschen keinen Sand in die Augen streuen

Zur Vorstellung des „Predictive Policing“ durch Innenminister Jäger erklärt der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Marc Lürbke:

„‚Predicitve Policing‘ ist genau wie das kläglich gescheiterte Projekt ‚Einbruchsradar‘ in Wahrheit nur ein weiteres Placebo im Kampf gegen Wohnungseinbrecher. Schon heute wissen unsere Polizeibeamten in den Kreispolizeibehörden aufgrund langjähriger Erfahrung und bereits vorliegender Erkenntnisse der Polizeibehörden vor Ort doch längst, wo und in welchen Vierteln unserer Städte und Gemeinden verstärkt mit mehr Einbrüchen zu rechnen ist. Es scheitert also nicht an Vorhersage, sondern schlicht am zur Verfügung stehenden Personal. Selbst wenn nun Gebiete mit höherer Einbruchswahrscheinlichkeit durch das Computerprogramm benannt werden können, fehlen vor Ort immer noch die Polizeibeamten, um diese Straßenzüge und Wohnortviertel dauerhaft zu observieren und Einbrüche zu verhindern. Innenminister Jäger darf den Bürgern hier keinen Sand in die Augen streuen und so tun, als könnten so Einbrüche aktuell wirkungsvoller bekämpft werden. Statt bloßer Beruhigungspillen im Wahlkampf brauchen wir endlich mehr echte Sicherheit für unsere Bürger gegen Wohnungseinbrecher durch effektive Kontrollen auf den An- und Anfahrtsabwegen und verstärkte Einsatztrupps der Polizei auf unseren Autobahnen.“

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