Susanne Schneider Susanne Schneider

Schneider: Durch sieben Jahre rot-grüne Gesundheitspolitik drohen Versorgungslücken

06.09.2017 Düsseldorf

Der Bericht der Landesregierung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Situation der ärztlichen Versorgung in Nordrhein-Westfalen zeigt die desolate Bilanz der abgewählten rot-grünen Landesregierung. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Susanne Schneider erklärt:

„Niedergelassene Haus- und Fachärzte sind das Rückgrat unserer Gesundheitsversorgung. Die Menschen in unserem Land benötigen eine wohnortnahe ambulante Versorgung auch in ländlichen Regionen. Doch die Bilanz nach sieben Jahren rot-grüner Landesregierung ist erschreckend. So sind in den letzten Jahren doppelt so viele Hausärzte in Ruhestand gegangen wie neue Allgemeinmediziner nachgefolgt sind. In Westfalen-Lippe sind ca. 60 Prozent der Hausärzte über 60 Jahre alt. Angesichts drohender Versorgungslücken müssen wir die Zahl neuer Niederlassungen in den kommenden Jahren deutlich steigern. Die NRW-Koalition wird sich dieser Herausforderung endlich annehmen.

Wir werden den Weg in die Niederlassung erleichtern, indem wir Dokumentationspflichten abbauen und die Effektivität der Landesförderung verbessern. Mit einer medizinischen Fakultät in Ostwestfalen und mehr Lehrstühlen für Allgemeinmedizin können mehr Absolventen für die hausärztliche Tätigkeit gewonnen werden. Die FDP setzt sich für mehr Wertschätzung für die Ärzteschaft statt bürokratischer Gängelung ein. Die Einführung von Terminservicestellen und das so genannte Selbstverwaltungsstärkungsgesetz sind der Regulierungswut der Großen Koalition in Berlin geschuldet. Auch im Bund ist deshalb dringend ein Richtungswechsel in der Gesundheitspolitik nötig.“