Bauarbeit

Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung

Lebenswerte Städte und Gemeinden, attraktive Innenstädte, weniger Bürokratie beim Bauen und die Stärkung der mittelständischen Wohnungswirtschaft sind zentrale Ziele liberaler Bau-, Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik.

Auch in Zukunft muss es gelingen, annähernd gleichwertige Lebensverhältnisse in den einzelnen Teilräumen unseres Landes sicherzustellen. Gleichwertig heißt jedoch nicht gleichartig. Denn jede Region hat ihre individuellen Stärken und Besonderheiten, an denen es gezielt zu arbeiten gilt. Hierzu bedarf es unterschiedlicher Konzepte und Herangehensweisen. So muss zum Beispiel den Herausforderungen an wachsende Großstädte mit hoher Wohnungsnachfrage und zunehmenden Wohnungsengpässen grundsätzlich anders begegnet werden als dem demographischen Wandel in ländlichen Gemeinden.

Während es in Boom-Städten wie Köln, Düsseldorf, Bonn oder Münster gelingen muss, private und öffentliche Investoren auch für den Bau und die (energetische) Sanierung von Wohnraum im unteren und mittleren Preissegment zu gewinnen, gilt es im ländlichen Raum die örtlichen Strukturen zu festigen, indem z.B. Anreize für den Generationenwechsel innerhalb vorhandener Bausubstanz oder geeignete Rahmenbedingungen für Abriss und Neubau geschaffen werden.

Grundsätzlich lassen sich die vielfältigen bau- und wohnungswirtschaftlichen Zukunftsaufgaben in NRW jedoch nur meistern, wenn das Land mit der Privatwirtschaft an einem Strang zieht. Denn während der öffentlichen Hand mit ihren begrenzten Mitteln auf dem Wohnungsmarkt eher eine Ergänzungs- und Korrekturfunktion zukommt, erfolgt der Bau und Umbau unserer Städte und Gemeinden im Wesentlichen durch privatwirtschaftliche Akteure. Um zu gewährleisten, dass diese ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden können, muss es die vordringlichste Aufgabe des Staates sein, geeignete rechtliche und strukturelle Rahmenbedingungen für den Wohnungsmarkt zu schaffen. Dies fängt beim Abbau bürokratischer Hemmnisse in der Bauleitplanung an und hört bei geeigneten steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Bauprojekte auf. Vor diesem Hintergrund setzt sich die FDP seit jeher für ein verantwortungsvolles Miteinander zwischen dem Staat und der Bau- und Wohnungswirtschaft ein.

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