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Frauen- und Gleichstellungspolitik

Für die FDP darf sich Gleichstellungspolitik nicht alleine auf die Förderung eines Geschlechts fokussieren, sondern muss alle Geschlechter unabhängig von der Religion und Herkunft gleichermaßen miteinbeziehen, um so zu einer von allen akzeptierten, respektierten und ehrlichen Gleichstellung zu gelangen. Dort, wo Benachteiligungen vorliegen, muss politisch gehandelt werden, grundsätzlich unabhängig davon, ob es sich um eine Benachteiligung von Frauen oder Männern handelt. Ausschließlich einseitige Fokussierung führt nicht zu mehr Partizipation und Gleichbehandlung, sondern schürt nur Neid und Missgunst. Es gilt, die im Einzelfall Benachteiligten und Schwächeren zu schützen.

Frauen sind in allen Bereichen des gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Lebens aktiv vertreten. Die FDP setzt sich dafür ein, dass noch bestehende Benachteiligungen von Mädchen und Frauen abgebaut werden. Dies gilt insbesondere bei der Berufswahl abseits der klassischen Rollenbilder und für die berufliche Karriere die eng verknüpft ist mit der Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Die Förderung von Familienfreundlichkeit in Unternehmen, Bildung, U3-Betreuung, Ganztagsausbau und Unterstützungsmaßnahmen zur verbesserten Vernetzung stehen für die FDP im Vordergrund. Gesetzliche Quotenregelungen lehnen die Liberalen hingegen ab, denn sie lösen nicht die Grundprobleme, sondern verharren bei der Behandlung der Symptome.

Dies gilt auch und gerade im Bereich der LSBTTI-Politik (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle). Die FDP-Landtagsfraktion NRW hat sich seit jeher für eine Gleichstellung der unterschiedlichen Lebens- und Liebesentwürfe eingesetzt. Die Liberalen treten gesellschaftlichen Benachteiligungen und Diskriminierungen entschieden entgegen. Gerade im Bereich der gleichgeschlechtlich Lebenden und Liebenden hat sich die FDP immer dafür engagiert, dass diese Lebensentwürfe die gleiche politische wie gesellschaftliche Akzeptanz erfahren, wie heterogeschlechtliche Lebensentwürfe. Die FDP wendet sich gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und gegen homophobe Gewalt. Zugleich unterstützen die Liberalen nachdrücklich das bürgerschaftliche Engagement – wie es sich beispielsweise auch in der ARCUS-Stiftung und in den vielen Selbsthilfegruppen in NRW widerspiegelt.

 

Werte

Ansprechpartner

Susanne Schneider

Sprecherin für Gesundheit
Sprecherin für Frauen
Susanne Schneider

Nicole Laumen

Referentin für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation
Referentin für Sportpolitik
Nicole Laumen