Forschung

Innovations-, Wissenschafts- und Forschungspolitik

Innovationen sichern unseren Wohlstand und unsere Zukunft. Der Klimawandel, eine weiter steigende Erdbevölkerung und gleichzeitig immer knapper werdende natürliche Ressourcen stellen die Menschheit vor gewaltige Herausforderungen. Für eine friedliche und sozial ge-rechte Zukunftsentwicklung brauchen wir vor allem eins: Innovationen. Die FDP will, dass NRW zum Innovationsland Nr. 1 in Deutschland wird: Das Land mit den meisten Patenten, den meisten Beschäftigten und den höchsten Investitionen in Forschung und Entwicklung. Aus der dichtesten Hochschullandschaft Europas mit 69 Hochschulen, mehr als 50 außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie rund 100 an den Hochschulen angesiedelten Forschungsinstituten soll die beste Hochschullandschaft Europas werden.

Für die FDP stützt sich eine erfolgreiche Innovationspolitik vor allem auf drei Säulen: eine freiheitliche Hochschulpolitik mit mehr Gestaltungskraft und mehr Gestaltungsfreiheit für exzellente Forschung und Lehre, eine gezielte und vor allem wettbewerbsorientierte Förderung von Forschungs-und Technologieschwerpunkten und eine engagierte Förderung von Wissens- und Technologietransfer.

Vernünftige Forschungspolitik erkennt die Chancen in neuen Technologien und geht mit Gefahren verantwortungsvoll um. Der Durchsetzung einer rein politisch motivierten Verhinderungspolitik mit unabsehbaren Folgen für Forschung und Wirtschaft, wie Rot-Grün es beispielsweise mit dem Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände oder dem Klimaschutzgesetz plant, werden die Liberalen entschieden entgegentreten. NRW kann es sich nicht leisten, dass Forschungsprojekte, die wertvolle Synergieeffekte wie neue Arbeitsplätze mit sich bringen können, gegebenenfalls in andere Bundesländer abwandern, weil sie dort bessere Rahmenbedingungen vorfinden und aktiver unterstützt werden.

Die FDP weist jeden Versuch zurück, über eine politische Einflussnahme die Freiheit von Wissenschaft und Forschung wieder einzugrenzen. Ein Rückschritt hinter den heute erreichten Stand würde die Chancen der Hochschulen in NRW im nationalen und internationalen Bildungswettbewerb deutlich verschlechtern. Leidtragende wären in einem solchen Fall die Studierenden und Wissenschaftler, denn die Hochschulen wären nicht mehr in der Lage, zeitnah und flexibel auf künftige Herausforderungen zu reagieren. Statt auf Bevormundung setzt die FDP auf ein konstruktives partnerschaftliches Verhältnis zu den Beteiligten: Hochschulen, Wissenschaftler, Studierenden und Studentenwerke.

Das Land soll seiner Verantwortung im Zuge des doppelten Abiturjahrgangs 2013 nachkommen. Allen Studienanfängern sollen gute Studiermöglichkeiten geboten werden. Dazu ist ein umfassendes und weitsichtiges Konzept zur Bewältigung der wachsenden Zahl von Studienanfängern notwendig. So wie sich die Liberale für die individuelle Förderung von lernschwächeren Kindern einsetzen, so fordern sie auch eine konsequente Förderung von Hochbegabten in Schule und Hochschule. Herausragende Talente schaffen neue Innovationen, die der gesamten Gesellschaft zu Gute kommen. Darum will die FDP weiterhin die Hochschulen bei der Umsetzung des Bundesstipendienprogramms unterstützen. Den Bologna-Prozess zu optimieren und die Hochschulausbildung studierbarer zu machen, gehören für die FDP ebenfalls zu den großen Herausforderungen der nächsten Jahre.

Ansprechpartner

Angela Freimuth

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Sprecherin für Innovation, Wissenschaft und Forschung
Angela Freimuth

Lukas J. Krakow

Referent für Familie, Kinder und Jugend
Referent für Innovation, Wissenschaft und Forschung
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