02.09.2020 Rasche: Mehr Technologie und Öffnungen wagen – Akzeptanz für notwendige Einschränkungen stärken

02.09.2020

MedienINFO 121 – Mittwoch, 02. September 2020

Debatte um Corona-Einschränkungen
Rasche: Mehr Technologie und Öffnungen wagen – Akzeptanz für notwendige Einschränkungen stärken

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erklärt, dass mit dem in den zurückliegenden Wochen und Monaten erworbenen Wissen und den Erkenntnissen über das Corona-Virus einige Maßnahmen heute so nicht mehr umgesetzt würden, etwa die Schließung von Friseuren und Geschäften. Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Christof Rasche fordert einen Perspektivwechsel bei der künftigen Corona-Strategie:

„Es ist uns gelungen, die Überforderung des Gesundheitssystems in der ersten Welle der Pandemie zu verhindern. Ein historischer Rettungsschirm hat unsere Wirtschaft, die Unternehmen, Selbstständigen, Kommunen und Vereine in Nordrhein-Westfalen geschützt. Die aktuellen Wirtschaftszahlen sind besser als erhofft. Wir haben viel über den Umgang mit dem Virus gelernt. Es hat sich bestätigt, dass verantwortungsvolle Öffnungen bislang zu keiner zweiten Welle geführt haben.

Unsere Erkenntnisse müssen es nun zulassen, dass wir den Perspektivwechsel wagen und darüber nachdenken, wie wir unseren Alltag mit dem Virus gestalten und dabei auch eine Gelassenheit zurückgewinnen, ohne leichtsinnig zu werden. Das heißt – wo immer möglich – weg vom staatlichen Verbot und hin zu mehr Mut zur Öffnung und innovativen, technischen Lösungen gegen die Einschränkungen der Pandemie.

Trotz der neuen wertvollen Erkenntnisse ist der beste Weg weiterhin unbekannt. Daher müssen wir uns erlauben, kalkulierbare Risiken einzugehen, auf konkrete Gefahren konsequent zu reagieren und so schrittweise die Grenzen des Möglichen zu erweitern. Nur so können wir den Umgang mit dem Virus weiter optimieren und die Akzeptanz für weiterhin notwendige Einschränkungen stärken.“

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