03.02.2021 Lürbke: Wir stärken unseren Ermittlern im Kampf gegen Kindesmissbrauch verlässlich den Rücken

03.02.2021

MedienINFO 14 – Mittwoch, 03. Februar 2021

Sicherheit für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende schaffen
Lürbke: Wir stärken unseren Ermittlern im Kampf gegen Kindesmissbrauch verlässlich den Rücken

Das Landeskabinett hat in dieser Woche eine Erschwerniszulage von 300 Euro pro Monat für Polizisten und Tarifbeschäftigte beschlossen, die zur Bekämpfung sexuellen Missbrauchs von Kindern eingesetzt sind. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Marc Lürbke, erklärt dazu:

„Es ist ein starkes und wichtiges Signal an unsere hochgradig belasteten Ermittler im Bereich Kindesmissbrauch, dass die parlamentarische Initiative von CDU und FDP nun schnell und unbürokratisch umgesetzt werden konnte. Wir stehen verlässlich an der Seite unserer Polizeibeamten und Tarifbeschäftigten. Wir wissen um die großen Herausforderungen und psychischen Belastungen bei der Sichtung von Missbrauchsfällen. Wir werden daher nicht müde werden, alle Möglichkeiten auszuschöpfen um unseren Ermittlern bei diesem Höllenjob bestmöglich den Rücken zu stärken. Die zuständigen Auswerter von Missbrauchsdarstellungen werden tagtäglich auf Neue mit den abscheulichsten Abgründen menschlichen Handelns konfrontiert – eine unvorstellbar belastende, aber dennoch unverzichtbare Aufgabe. Jeder Kindesmissbrauch, der durch diese unglaublich schwierige, aber unerlässliche Arbeit aufgeklärt oder verhindert wird, schützt die Schwächsten und Verletzlichsten in unserer Gesellschaft. Wir werden die Beschäftigten in der Polizei daher weiter unterstützen. Unsere Polizisten und Tarifbeschäftigten können sich auf uns verlassen.

Wichtig war uns daher besonders, dass nicht nur Polizeibeamte sondern auch die in diesem Bereich vielfach tätigen Tarifbeschäftigten gleichermaßen von der neuen Zulage profitieren. Dies konnte nun erreicht werden. Alle zuständigen Polizeibeschäftigten erhalten die Zulage rückwirkend ab 1. Januar 2021. Die Mehrausgaben von etwa 1,64 Millionen Euro sind dafür im Landeshaushalt 2021 vorgesehen.“

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