05.12.2018 Middeldorf: Verkehrsinfrastruktur sanieren und vernetzte Mobilität fördern – Bürger stärker einbinden

05.12.2018

MedienINFO 188 – Mittwoch, 5. Dezember 2018

Mobilität der Zukunft

Middeldorf: Verkehrsinfrastruktur sanieren und vernetzte Mobilität fördern – Bürger stärker einbinden

Mobilität ist unverzichtbar für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in NRW. Eine funktionierende und bedarfsgerechte Infrastruktur ist die Voraussetzung für die Mobilität von Menschen und Gütern. Die NRW-Koalition setzt sich dafür ein, die Infrastruktur im Land zu sanieren, zu modernisieren und bedarfsgerecht auszubauen. Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse werden beschleunigt, die Digitalisierung und eine Vernetzung der Mobilität werden weiter vorangetrieben. „Dafür nehmen wir im Jahr 2019 insgesamt 2,8 Milliarden Euro in die Hand“, erklärt Bodo Middeldorf, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion.

Künftig sollen Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess intensiver eingebunden werden. Dazu werden die Mittel sowohl für Kommunikation beim Landesbetrieb Straßen.NRW und für das Bündnis für Mobilität erhöht. „Wir brauchen die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger für Infrastrukturprojekte. Wir wollen künftig wieder mehr planen und bauen, dabei müssen wir aber die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen. Deshalb sollen künftig Experten für eine gezielte Kommunikation der Projekte sorgen“, so Middeldorf. Gleichzeitig werden die Gelder für örtliche Bündnisse für Mobilität erhöht.

Insbesondere die örtlichen Beteiligten sollen bei der Umsetzung von Infrastrukturprojekten des Landes stärker einbezogen werden. „Wir setzen auf eine frühzeitige und transparente Beteiligung. Mit den Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaftlern, Unternehmern und Vertretern der öffentlichen Hand wollen wir landesweit und vor Ort in den Dialog gehen“, erklärt Middeldorf.

Akzeptanz ist nicht nur für die Sanierung und den Ausbau der Infrastruktur notwendig, sondern ebenso für neue, teilweise noch experimentelle Technologien. Um den stetig wachsenden Ansprüchen an die Mobilität, Individualität und Vernetzung gerecht werden zu können, müssen diese aus der Perspektive aller Beteiligten aus Bevölkerung und Wirtschaft betrachtet werden. „Die Politik muss ernst nehmen, wenn Menschen Angst vor einer neuen Technologie haben. Das bedeutet aber nicht, dass man auf Neues verzichten muss. Im Gegenteil: Wir müssen Ängste nehmen und die Möglichkeiten zeigen, die sich bieten. Auf diese Weise kann Nordrhein-Westfalen einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Modellregion für Mobilität 4.0 gehen“, unterstreicht Middeldorf.

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