10.03.2021 Müller-Rech: „Extra-Zeit zum Lernen“ sichert Bildungschancen in NRW

10.03.2021

MedienINFO 32 – Mittwoch, 10. März 2021

Außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote
Müller-Rech: „Extra-Zeit zum Lernen“ sichert Bildungschancen in NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt 36 Millionen Euro für außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote zur Verfügung. Zu den nun veröffentlichten Förderrichtlinien des Programms „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“ erklärt die schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Franziska Müller-Rech:

„In der Pandemie ist es wichtiger denn je, für gerechte Bildungschancen aller Schülerinnen und Schüler zu sorgen. Die vergangenen Wochen des Distanzlernens waren eine große Herausforderung für alle Beteiligten – insbesondere für alle, die zu Hause keine optimalen Lernbedingungen vorfinden. Wir wollen durch die Pandemie entstandenen Bildungslücken der Schülerinnen und Schüler durch außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote gezielt und individuell schließen. Damit sichert NRW Bildungsgerechtigkeit für alle!

„Extra Zeit zum Lernen“ kann für alle Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Jahrgangstufen angeboten werden. Für Schülerinnen und Schüler mit intensivpädagogischem Förderbedarf, also Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen, können darüber hinaus auch individuelle Bildungs- und Betreuungsmaßnahmen im häuslichen Umfeld stattfinden. Durch die zeitliche Flexibilisierung und Anpassung der Förderrichtlinien können nun noch mehr Programme gefördert werden. So sind nun auch halbtägige Angebote förderfähig. Außerschulische Bildungsangebote können nun nicht nur in den Ferien, sondern auch am Nachmittag oder am Wochenende stattfinden.

Die Landesregierung geht besonders bedacht mit der aktuellen Situation um. So können die außerschulischen Bildungsangebote auch mit guten Distanzlernkonzepten angeboten werden, falls das Infektionsgeschehen vor Ort phasenweise keine Präsenzangebote zulässt. „Dadurch ist das Förderprogramm bestens auf die Unwägbarkeiten der aktuellen Pandemiesituation ausgerichtet. Außerschulische Bildungsangebote müssen nicht ausfallen, falls das Infektionsgeschehen regional phasenweise ansteigen sollte.

Die Anträge können ab sofort bei den Bezirksregierungen von privaten oder öffentlichen Trägern gestellt werden. Durch die schnelle Umsetzung und Konkretisierung der Landesregierung können erste Programme bereits vor oder in den Osterferien stattfinden. Die Laufzeit der Richtlinie ist bis zum Ende des Sommers 2022 vorgesehen. Wir dürfen keine Zeit verlieren, den Schülerinnen und Schülern in NRW umfangreiche Bildungsangebote zu machen. Die Förderrichtlinien ermöglichen umfangreiche Angebote und eine langfristige Planbarkeit für alle Beteiligten.“

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