21.02.2019 Diekhoff: Landtag unterstützt Bundesratsinitiative zu Videoüberwachung in Schlachthöfen

21.02.2019

MedienINFO 26 – Donnerstag, 24. Oktober 2019

Videoüberwachung in Schlachthöfen
Diekhoff: Landtag unterstützt Bundesratsinitiative zu Videoüberwachung in Schlachthöfen

Der Landtag NRW hat auf Initiative von FDP und CDU die Videoüberwachung in Schlachthöfen gefordert. Auf Bundesebene soll eine Regelung getroffen werden, mit der durch Kameratechnik und Künstlicher Intelligenz Tierschutzverstöße dokumentiert, geahndet und künftig minimiert werden können. Belange des Tierschutzes, der Beschäftigten im Schlachthof und der Schlachthofbetreiber müssen in Einklang gebracht werden. Hierzu erklärt der umweltpolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion NRW, Markus Diekhoff:

„Wir brauchen schnell innovative Lösungen für einen besseren Tierschutz. Denn die Öffentlichkeit ist infolge von Tierschutzverstößen auf einzelnen Schlachthöfen zurecht verunsichert. Die überwiegende Zahl der verantwortungsvoll arbeitenden Schlachthöfe wird durch einzelne schwarze Schafe in die Mithaftung genommen. Wir fordern daher im Bund eine einheitliche Lösung, damit die Videoüberwachung in den sensiblen Bereichen der Schlachthöfe zum Standard wird. Es muss niemand befürchten unberechtigt überwacht zu werden. Der Einsatz innovativer Kameratechnik und Künstlicher Intelligenz ermöglicht es ausschließlich die tierschutzrelevanten Bereiche zu kontrollieren, eine dauerhafte Überwachung wird es mit uns nicht geben. In der Branche haben bereits einige Schlachthöfe die Videoüberwachung freiwillig eingeführt. Teile des Einzelhandels fordern zunehmend auch, dass das gelieferte Fleisch aus Schlachthöfen mit Videoüberwachung stammt. Dieses vorbildliche Engagement der Unternehmen gilt es nun bundesweit umzusetzen.“

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