21.02.2019 Diekhoff: Unverzichtbarer Beitrag der Jägerschaft zum Naturschutz wird unterstützt

21.02.2019

MedienINFO 27 – Donnerstag, 21. Februar 2019

Landtag verabschiedet neues Landesjagdgesetz
Diekhoff: Unverzichtbarer Beitrag der Jägerschaft zum Naturschutz wird unterstützt

In der heutigen Plenarsitzung hat der Landtag NRW das neue Landesjagdgesetz in zweiter Lesung verabschiedet. Pünktlich zum neuen Jagdjahr werden praxisferne Einzelbestimmungen des angeblich „ökologischen“ Jagdgesetzes der Vorgängerregierung korrigiert. Das aus der Feder des ehemaligen NRW- Umweltministers Remmel stammende Gesetz war weder ökologisch noch praktikabel. Artenvielfalt zu erhalten und sie zu fördern erhält endlich wieder einen angemessenen Stellenwert. Dazu erklärt der jagdpolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion Markus Diekhoff:

„Über 90.000 Jägerinnen und Jäger leisten einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zum Arten- und Naturschutz in unserem Land. Der aktive und unverzichtbare Beitrag der Jägerschaft zum Naturschutz, wird in Zukunft wieder durch vernünftige Rahmenbedingungen unterstützt. Unnötige bürokratische Hindernisse schaffen wir mit der Gesetzesnovelle ab. Wir nehmen zusätzliche in NRW heimische Tierarten in den Artenkatalog auf. Durch ganzjährige Schonzeiten werden gefährdete Tierarten geschützt und dürfen nicht erlegt werden. Jägerinnen und Jägern obliegt aber die Hegeverpflichtung für alle im Gesetz aufgenommen Tierarten. Gerade bedrohte Tierarten werden daher von der Gesetzänderung profitieren, es wird keine Jagd auf geschützte Tiere geben. Naturschutz und Jagd werden wieder miteinander versöhnt und stehen sich nicht mehr unvereinbar gegenüber, wie es durch Remmels Gesetz geschehen ist.

Wir schaffen mit dem novellierten Gesetz die Grundlage dafür, dass die Jägerschaft zum Beispiel bei der Hundeausbildung nicht mehr in andere Bundesländer ausweichen muss, in denen die gesetzlichen Vorgaben praxisgerechter sind. Für die FDP-Landtagsfraktion galt bei der Novellierung des Jagdgesetzes: Respekt statt Bevormundung. Wir danken der Jägerschaft für ihre täglichen Leistungen im Naturschutz und zum Beispiel bei der Versorgung von Wild nach Verkehrsunfällen. Wir machen Politik im Dialog mit den Beteiligten und setzten zu allererst auf die Eigenverantwortung der Menschen. Dieser eigenverantwortlich und ehrenamtlich geleisteten Arbeit trägt das Jagdgesetz jetzt wieder Rechnung.“

Downloads

Hier zum Download (pdf / 280.19 KB)