24.03.2021 Mangen: Modernisierung der Juristenausbildung weiter vorantreiben

24.03.2021

MedienINFO 41 – Mittwoch, 24. März 2021

Digitalisierung in der Justiz
Mangen: Modernisierung der Juristenausbildung weiter vorantreiben

Der Landtag hat sich in der heutigen Plenarsitzung mit der Digitalisierung in den verschiedenen Bereichen der Justiz befasst. Auf Initiative der Fraktionen FDP und CDU sollen Nachwuchskräfte im Referendariat gefördert, die Digitalisierung vorangetrieben und der Rechtsstaat weiter gestärkt werden. Christian Mangen, rechtspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, erklärt dazu:

„Im Rahmen einer mehrteiligen Initiative haben die Freien Demokraten und Christdemokraten bereits im Dezember einen Antrag zur Digitalisierung der Juristenausbildung eingebracht. Diesen haben wir am heutigen Plenartag weitergeführt. Denn die Freien Demokraten setzen sich für die Digitalisierung ein und das in jedem Bereich. So sollen durch den Antrag beispielsweise Online-Lehrveranstaltungen im Rahmen des Vorbereitungsdienstes dauerhaft ermöglicht werden. Auch ein digitales Staatsexamen soll keine Utopie mehr sein. Denn eins hat die Corona-Pandemie gezeigt: Zeitaufwändige Präsenzformate können sehr gut digital durchgeführt werden. Daher sollten Klausuren auch digital abgegeben werden dürfen. Das hat auch viele Vorteile für die Korrektoren.

Des Weiteren setzen wir Freien Demokraten uns dafür ein, dass der Lehrstoff auch inhaltlich an die aktuellen An- und Herausforderungen angepasst wird und um neue Themen erweitert wird. Dabei denke ich vor allem an die Bereiche ‚Legal Tech‘ und ‚Recht der Digitalisierung‘. Die Ausbildung darf neue Formen der Justiz nicht erst dann lehren, wenn diese im Alltag angekommen sind. Daher ist es auch zwingend erforderlich, dass Referendare in den neuen Arbeitsalltag bei der Ausbildung eingebunden werden. Denn bis spätestens Anfang 2026 soll die E-Akte und die Etablierung des elektronischen Rechtsverkehrs abgeschlossen sein.“

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