28.07.2020 Hafke: Rückkehr zum Regelbetrieb entlastet Familien

28.07.2020

MedienINFO 102 – Dienstag, 28. Juli 2020

Kindertagesbetreuung
Hafke: Rückkehr zum Regelbetrieb entlastet Familien

FDP-Familienminister Dr. Joachim Stamp hat die geordnete Rückkehr zum Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung ab dem 17. August 2020 angekündigt. Vorbehaltlich des Infektionsgeschehens stehen die Betreuungsangebote dann wieder vollumfänglich zur Verfügung. Dazu erklärt der familienpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Marcel Hafke:

„Die Corona-Pandemie hat den Familien in Nordrhein-Westfalen alles abverlangt. Insbesondere die in den vergangenen Monaten unumgängliche Einschränkung der Betreuungszeiten war für Eltern und Kinder gleichermaßen mit erheblichen Herausforderungen für den Familienalltag verbunden. Auf der anderen Seite haben die Fachkräfte unter herausfordernden Bedingungen mit großem Einsatz Notbetreuung sowie eingeschränkte Betreuungsangebote aufrecht erhalten.

Umso wichtiger ist es, dass NRW nun als erstes Bundesland einen Fahrplan für die Rückkehr zum Regelbetrieb zum Stichtag 17. August vorlegt und damit wieder Alltag für Familien und Einrichtungen ermöglicht.

Die Entscheidung ist mit Vorlauf getroffen worden, sodass ausreichend Zeit bleibt, in den Betreuungseinrichtungen die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Den Trägern werden zudem kurzfristig finanzielle Hilfen zur Verfügung gestellt, um den Hygienevorgaben gerecht werden zu können. Damit wird auch die Unterstützung der Einrichtungen bei alltäglichen Arbeiten wie Essenszubereitung und Umsetzung der Hygienemaßnahmen durch nichtpädagogisches Personal ermöglicht. Das entlastet die Erzieherinnen und Erzieher von zusätzlichen Aufgaben und gibt Raum für pädagogische Arbeit und frühkindliche Bildung. Die Teststrategie ergänzt das Konzept und nimmt den Gesundheitsschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Blick.

Wir begrüßen den Öffnungskurs der Landesregierung, der einerseits konsequent für die Rückkehr zum Regelbetrieb sorgt und andererseits mit der gebotenen Verantwortung den aktuellen Entwicklungen in der Pandemie Rechnung trägt. Denn klar ist: Die Gesundheit der Kinder, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aller Beteiligten, die vor Ort für den Regelbetrieb sorgen, steht an oberster Stelle.“

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