Daniela Beihl Daniela Beihl

Beihl: Pandemiebedingte Nachteile beim BAföG verhindern

18.01.2022 Düsseldorf

Die NRW-Koalition hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie dafür eingesetzt, Nachteile für Studierende so gut es geht zu vermeiden. Neben der durchgehenden Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs wurde insbesondere in den ersten drei Pandemiesemestern die individuelle Regelstudienzeit jeweils um ein Semester verlängert, damit Studierenden durch die Pandemie keine Nachteile in Bezug auf die Bezugsdauer des BAföG entstehen. Nun hat das Wissenschaftsministerium mitgeteilt, dass die individuelle Regelstudienzeit auch für das Wintersemester 2021/22 um ein Semester verlängert wird. Die hochschulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Daniela Beihl, erklärt dazu:

„Die Pandemie hat Studierende hart getroffen. Der Wechsel von Online- und Präsenzlehre, die soziale Isolation am heimischen Schreibtisch, das fehlende studentische Leben am Hochschulort, fehlende Möglichkeiten zur Knüpfung neuer sozialer Kontakte vor, während und nach Lehrveranstaltungen sowie der Wegfall von vielen Nebenjobs haben das Studium für viele Studierende zu einer besonderen Herausforderung gemacht. Vor diesem Hintergrund ist es ein gutes Zeichen, dass die Landesregierung nun erneut die Regelstudienzeit um ein Semester verlängert. Ebenso wie in den vergangenen drei Corona-Semestern werden dadurch pandemiebedingte Nachteile beim BAföG verhindert.

Bereits seit Beginn der Pandemie hat die NRW-Koalition sich dafür eingesetzt, Nachteile für Studierende soweit möglich zu verhindern. Gemäß dem Motto: „so viel Online-Lehre wie (pandemiebedingt) nötig, so viel Präsenzlehre wie möglich“ hat die Landesregierung die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen für eine durchgehende Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs geschaffen. Darüber hinaus wurden auch die Mittel für die während der Pandemie stark beanspruchte psycho-soziale Beratung an den Hochschulen ausgebaut. Durch Sonderimpfaktionen an den Hochschule hat die Landesregierung zudem in Kooperation mit vielen Hochschulen und Kommunen dafür gesorgt, die Gesundheit der Studierenden in NRW zu schützen.“