Dietmar Brockes Dietmar Brockes

Brockes: NRW ist auf dem Weg zum führenden Wasserstoffstandort in Europa

02.09.2021

Auf Einladung von Ministerpräsident Armin Laschet und Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat heute das zweite Spitzengespräch Wasserstoff stattgefunden. Hauptthemen waren eine erste Bilanz der nordrhein-westfälischen Wasserstoff-Initiativen sowie nötige verbesserte Rahmenbedingungen für einen zukunftsfesten Ausbau der Wasserstoff-Wirtschaft. Dietmar Brockes, energiepolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, erklärt dazu:

„NRW verfügt über beste Voraussetzungen, zur Wasserstoffmodellregion in Deutschland und ganz Europa zu werden. Heute wurden drei wegweisende Entscheidungen für die nordrhein-westfälische Wasserstofftechnologie und -wirtschaft getroffen, die unser Land diesem Ziel einen entscheidenden Schritt weiterbringen. Die Entscheidungen dienen nicht nur dem Klimaschutz, sondern sichern auch Arbeitsplätze.

So freue ich mich sehr, dass Duisburg sich durchsetzen konnte, einer von drei Standorten für ein deutsches Innovations- und Technologiezentrum Wasserstoff zu werden. Unterstützt durch die angekündigte Konzeptstudie wird diese Entscheidung dazu beitragen, dass das Ruhrgebiet zur führenden Wasserstoffmodellregion in ganz Europa wird. Abgerundet durch das vorgesehene Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft im Rheinischen Revier vereinen wir in NRW beste Kompetenzen für die weitere Forschung und den Ausbau von Wasserstoff.

Während andernorts nur über Klimaschutz gesprochen wir, handeln wir bereits ambitioniert bei der klimaneutralen Transformation der Wirtschaft – stets unter der Prämisse, Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen. Unsere Erwartung ist jetzt, dass auch auf nationaler und EU-Ebene die richtigen Rahmenbedingungen für einen echten Markthochlauf von Wasserstoff geschaffen werden.“