Markus Diekhoff Markus Diekhoff

Diekhoff: Bund muss Handlungsspielraum für Länder schaffen - (Weide)Tierhalter nicht alleine lassen

09.11.2021 Düsseldorf

Das vom Umweltministerium in Auftrag gegebene Gutachten zur Zulässigkeit der Entnahme von Wölfen im Wolfsgebiet Schermbeck kam zu dem Ergebnis, dass eine Wolfsregulierung durch das Land im Raum Schermbeck nicht möglich ist. Dazu erklärt Markus Diekhoff, Sprecher für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft der FDP-Landtagsfraktion:

„Die Ergebnisse des Gutachtens sind für die Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter vor Ort nur schwer zu ertragen. Die Menschen und Weidetiere leiden enorm unter der aktuellen Situation. Es ist schwer nachzuvollziehen, dass besonders verhaltensauffällige Wölfe, wie Gloria, in einer so dichtbesiedelten Region wie Nordrhein-Westfalen nicht entnommen werden dürfen. Die ernsten wirtschaftlichen und emotionalen Schäden bei Mensch und Tier im Raum Schermbeck reichen aber laut Bundesnaturschutzgesetz nicht aus.

Das zeigt leider eindrucksvoll, dass uns auf Landesebene die Hände gebunden sind. Besonders auf Bundesebene müssen entsprechende Regelungen gefunden werden, damit ein adäquates Wolfsmanagement auf Landesebene überhaupt möglich ist. Die Tierhalter dürfen nicht mit den Folgen der Wiederansiedlung des Wolfes allein gelassen werden. Dafür setzen wir uns aus NRW heraus entschieden für ein.“