Markus Diekhoff Markus Diekhoff

Diekhoff und Reuter: Umweltschutz und Mobilität nicht gegeneinander ausspielen

14.06.2021 Düsseldorf

Das Land hat mit dem Verein „Deutsche Umwelthilfe“ in allen 14 Verfahren zu Fahrverboten für Dieselfahrzeuge Einigungen erzielt. Damit ist das Thema Dieselfahrverbot vom Tisch. Dazu erklären der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Markus Diekhoff und der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Ulrich Reuter:

„Der heute geschlossene Vergleich ist das Ende einer Symboldebatte auf Kosten von Handwerk und Pendlern. Es ist gut, dass für alle 14 Städte Vergleiche erzielt werden konnten.

Für die FDP-Landtagsfraktion ist klar: Umweltschutz und Mobilität dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen eine gesunde Umwelt und gute Lebensbedingungen für die Menschen in unserem Land. Wir müssen aber auch dafür Sorge tragen, dass Teilhabe durch Mobilität für alle Menschen möglich ist. Ein Dieselfahrverbot hätte zu sozialen Schieflagen geführt. Das konnte abgewendet werden.

Ulrich Reuter Ulrich Reuter

Die Städte müssen für die Luftreinhaltung noch mehr Sorge tragen. Das ist eine Aufgabe, die zu einer Zukunftsrendite führen kann. Denn wo heute innovative Maßnahmen ergriffen werden, können Klimafolgen auch mittelfristig besser abgefedert werden.

Mehr Klimaschutz erreicht man nicht mit Maximalforderungen und Verboten, sondern mit guten Ideen und Innovationen. Für die FDP-Fraktion bleibt Technologieoffenheit etwa für die Entwicklung klimaschonender Antriebe das Gebot der Stunde.“