Burkhard Hirsch Burkhard Hirsch

Freie Demokraten NRW trauern um Burkhard Hirsch

12.03.2020 Düsseldorf

Zum Tode von Dr. Dr. h.c. Burkhard Hirsch, ehemaliger Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundestags-Vizepräsident und Landesvorsitzender der FDP NRW, erklären und Christof Rasche, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW und Dr. Joachim Stamp, Landesvorsitzender der FDP NRW:

Christof Rasche: „Die Nachricht vom Tode Burkhard Hirschs hat uns sehr betroffen gemacht.

In vielen verschiedenen Ämter und Funktionen hat Burkhard Hirsch Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland stets mit größter Leidenschaft gedient.  

Und auch nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik hat er sich intensiv eingebracht und der Stärkung der Bürgerrechte Stimme und Gewicht verliehen. Ich persönlich habe ihn in vielen Gesprächen als beeindruckende Persönlichkeit mit klarer Haltung kennengelernt und seinen Rat sehr geschätzt.

Wir trauern heute um einen ganz besonderen Liberalen. Wir werden Burkhard Hirsch ein ehrendes Andenken bewahren.“

Dr. Joachim Stamp: „Der Tod von Burkhard Hirsch berührt die Freien Demokraten und macht mich auch persönlich sehr traurig. Wir sind in dieser schweren Stunde in Gedanken bei seiner Familie.

Burkhard Hirsch war ein großartiger liberaler Charakter und ein väterlicher Ratgeber und Freund. Wir sind dankbar, dass Burkhard Hirsch bis zuletzt aktiv unsere Arbeit wachsam und leidenschaftlich begleitet hat. Wenn er Kritik übte, dann immer konstruktiv und nicht öffentlich. So war etwa seine intensive fachliche Begleitung des Polizeigesetzes in Nordrhein-Westfalen ein großer Gewinn für uns alle. Gerne werden uns auch seine Faxe in Erinnerung bleiben, in denen er bis zuletzt seine klare Haltung zu aktuellen Debatten übermittelte und Anregungen gab. So traditionell sein Kommunikationsweg war, so innovativ und oftmals humorvoll waren seine Gedanken.

Mit Burkhard Hirsch verliert unser Land einen der großen Liberalen, einen Anwalt der Bürgerrechte und einen Verteidiger der Freiheiten, die unsere Verfassung ausmachen. Er hat über Jahrzehnte liberales Denken und Handeln für den Rechtsstaat geprägt.  

Wenn wir uns heute vor seiner Lebensleistung verneigen, dann auch in der Verantwortung, auch in Zukunft für seine Ideale von Rechtsstaat und offener Gesellschaft konsequent zu streiten.“