Marcel Hafke Marcel Hafke

Hafke: Investitionen in Qualitätsverbesserungen und Kitaplätze erhöhen Chancengerechtigkeit

17.01.2019 Düsseldorf

Im Familienausschuss des Landtags hat das Familienministerium weitere Details des Paktes für Kinder und Familien in NRW vorgestellt. Ab dem Kitajahr 2020/21 werden 1,3 Milliarden Euro jährlich zusätzlich investiert, um die Kindertagesstätten finanziell abzusichern, die Qualität der frühkindlichen Bildung zu steigern, Plätze auszubauen und Familien zu entlasten. Das Land gibt den Kommunen eine Platzausbaugarantie: Jeder beantragte, neue Kitaplatz wird mit 90 Prozent vom Land gefördert. Marcel Hafke, familienpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion: „Der Pakt schafft beste Rahmenbedingungen für die weitere Reform des Kinderbildungsgesetzes und ist zugleich der dringend benötigte Befreiungsschlag für die Kinderbetreuung in NRW.“

„Die Freien Demokraten haben versprochen, die frühkindliche Bildung endlich auf sicheren Boden zu stellen und die Kinderbetreuung fit für die Zukunft zu machen. Mit dem Pakt für Kinder und Familien in NRW schaffen wir die entsprechenden Grundlagen“, sagt Hafke. Mit einer unbeschränkten Platzausbaugarantie unterstützt das Land die Kommunen dabei, mehr Kitaplätze vor Ort zu schaffen. „Vielen Eltern wird das zukünftig die Suche nach einem Betreuungsplatz in ihrer Nähe spürbar erleichtern. Es freut mich, dass Land und Kommunen bei diesem zentralen Thema an einem Strang ziehen“, erklärt der Familienpolitiker. Bereits im vergangenen Jahr hat das Land die Förderung pro Platz von 20.000 Euro auf 30.000 Euro erhöht. „Das Land nimmt die finanzielle Situation und den Kitaplatzbedarf der Kommunen ernst. Durch die Anpassung der Förderhöhe wird auch die Investitionsbereitschaft in Großstädten gestärkt“, sagt Hafke.

Kernpunkt der Kibiz-Reform ist die Qualitätsverbesserung. „Fast 1 Milliarde Euro wird pro Jahr zusätzlich in die Qualität der Kinderbetreuung investiert, denn dadurch werden die Chancen der Kleinsten gesteigert“, unterstreicht Hafke. Schlüssel zum Bildungserfolg ist die Sprache. Deshalb werden die Mittel im Bereich Sprachförderung verdoppelt – auf 50 Millionen Euro pro Jahr. „Von Sprachförderung profitieren die einzelnen Kinder, aber auch die Gruppe ungemein. Sie ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengerechtigkeit, denn das Verstehen der Sprache legt den Grundstein für die Teilhabe an Bildung.“