Marcel Hafke Marcel Hafke

Hafke: NRW-Koalition gibt Kindern und Familien eine konkrete Perspektive

16.02.2021 Düsseldorf

Der stellvertretende Ministerpräsident und Familienminister Dr. Joachim Stamp hat die Planungen für die Kindertagesbetreuung  heute vorgestellt. Dazu erklärt der kinder- und familienpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, Marcel Hafke:

„Die von Familienminister Stamp vorgestellten Planungen für die Kindertagesbetreuung geben den Kindern und Familien in Nordrhein-Westfalen eine konkrete Perspektive. Das Phasenmodell gibt einen Rahmen vor, um auf das Infektionsgeschehen passend reagieren zu können. Dabei haben wir sowohl für ein rückläufiges als auch ein steigendes Infektionsgeschehen Szenarien entwickelt. Damit zeigt die NRW-Koalition deutlich, dass die frühkindliche Bildung und die Entwicklung unserer Kleinsten im Land Vorrang hat. Ab dem 22. Februar sind alle Kinder wieder eingeladen, die Kindertagesbetreuung zu nutzen. Damit können die Kleinsten unserer Gesellschaft nach Wochen des teils eingeschränkten sozialen Kontakts zu Gleichaltrigen endlich wieder mit ihren Freundinnen und Freunden lernen und spielen.

Der Großteil der Eltern hat in den vergangenen Wochen mit ihrem eigenverantwortlichen und solidarischen Verhalten dazu beigetragen, die Erzieherinnen und Erzieher sowie die Kindertagespflegepersonen vor Ort zu entlasten und das Infektionsgeschehen einzudämmen. Die NRW-Koalition leitet nun erste Schritte in der Kindertagesbetreuung ein, um die Eltern von der Doppelbelastung von Familie und Beruf zunehmend zu entlasten. Um den Arbeits- und Gesundheitsschutz vor Ort zu verbessern, geben wir den pädagogischen Fachkräften zudem die Möglichkeit, sich künftig zweimal wöchentlich freiwillig und kostenlos auf eine Corona-Infektion testen zu lassen.

Sobald zertifizierte Selbsttests auf dem Markt erhältlich sind, sollen sie umfangreich in den Kitas und Kindertagespflegestellen eingesetzt werden. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein, um den Gesundheitsschutz weiter zu verbessern und Infektionen in der Kindertagesbetreuung möglichst zu verhindern. Gleichzeitig appellieren wir an die Bundesregierung, den Vorschlag von unserem Familienminister Joachim Stamp aufzugreifen und die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas und Kindertagespflegestellen in der Impfreihenfolge aufrücken zu lassen. Die damit verbundene frühzeitige Rückkehr in den vollständigen Regelbetrieb würde Kindern und Familien schnellstmöglich wieder ein weitgehend normales Leben ermöglichen und eine massive Entlastung für unsere Gesellschaft bedeuten.“