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Hafke: NRW-Koalition stärkt Paare mit unerfülltem Kinderwunsch

13.12.2018 Düsseldorf

Der Landtag hat auf Initiative von FDP und CDU eine bessere Unterstützung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch beschlossen. Damit wird Paaren der Zugang zu Fördermitteln zur Unterstützung reproduktionsmedizinischer Eingriffe erheblich erleichtert. Marcel Hafke, familienpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, dazu: „Ein unerfüllter Kinderwunsch ist eine enorme Belastung und medizinische Unterstützung kostspielig. Ab kommendem Jahr beteiligt sich das Land erstmals anteilig an den Fördermitteln des Bundes. Damit schließen FDP und CDU endlich eine Gerechtigkeitslücke.“

„Für Paare, die sich ihren Kinderwunsch nicht auf natürlichem Wege erfüllen können, ist künstliche Befruchtung eine wichtige Alternative. Diese Eingriffe sind mit erheblichen Kosten verbunden. Der Rückgriff auf Fördermittel des Bundes ist dabei an die Beteiligung des jeweiligen Bundeslandes, in dem das Paar wohnt, gekoppelt. In Nordrhein-Westfalen haben Betroffene deshalb bislang in die Röhre geschaut – das wird sich ändern: Mit der heutigen Entscheidung erleichtern wir den Weg für diese Menschen zum Wunschkind erheblich.

Prinzipiell ist es unsere Überzeugung, dass die Krankenkassen sich deutlich umfangreicher an den Kosten beteiligen sollten. Klar ist aber auch: Betroffene Paare in NRW dürfen in der Zwischenzeit nicht die Leidtragenden dieser Diskussion sein. Der Kinderwunsch darf nicht vom Geldbeutel und vom Wohnsitz abhängen. Wir Freie Demokraten haben uns daher mit Nachdruck dafür stark gemacht, dass sich das Land NRW ab kommendem Jahr an der Förderung beteiligt und so der Weg zu mehr Selbstbestimmung bei unerfülltem Kinderwunsch frei gemacht wird.“