Marcel Hafke Marcel Hafke

Hafke: Übergangsfinanzierung schafft Zeit für gute Reform und Planungssicherheit für Einrichtungen

25.09.2018 Düsseldorf

Das Kabinett hat heute die Übergangsfinanzierung des Kitajahres 2019/2020 beschlossen. Das Land stellt den Einrichtungsträgern rund 391 Millionen Euro zur Verfügung. Marcel Hafke, familienpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, ist überzeugt: „Die Übergangsfinanzierung schafft Planungssicherheit für die Kitas und zugleich ein ausreichend großes Zeitfenster für die Reform des Kinderbildungsgesetzes.“

Die Übergangsfinanzierung schließt nahtlos an das bereits 2017 gestartete Kita-Rettungsprogramm der Landesregierung an. Die vorgesehenen Mittel in Höhe von 391 Millionen Euro verteilen sich auf die Jahre 2019 und 2020 und werden durch weitere Maßnahmen ergänzt. Zusätzlich zu den Landesmitteln erhöht sich die Kindpauschale ein weiteres Jahr um 3 Prozent, da die bislang festgelegte Steigerung um 1,5 Prozent nicht ausreicht, um die tatsächlichen Kosten für die Kitas zu decken. „Die Kommunen beteiligen sich mit 40 Millionen Euro und ihrem Anteil an der erhöhten Kindpauschale – ein starkes Zeichen, das unterstreicht, dass Land und Kommunen an einem Strang ziehen“, sagt Hafke.

Der Familienexperte erklärt: „Mit der Übergangsfinanzierung erreicht die NRW-Koalition zwei wichtige Wegmarken. Erstens sorgen die umfangreichen Landesmittel bei den Verantwortlichen vor Ort für Finanzierungs- und Planungssicherheit. Zweitens nimmt die gesicherte Finanzierung der Einrichtungen über 2019 hinaus Druck vom Kessel.“ Familienminister Stamp arbeitet intensiv und in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten an einer umfassenden Reform des Kinderbildungsgesetzes. „Ziel ist es, die Finanzierung dauerhaft auskömmlich zu gestalten, sowie die Betreuungssituation und die Qualität der frühkindlichen Bildung in den Kitas in Zukunft zu sichern und zu verbessern. Damit dieses Vorhaben gelingt, braucht es Zeit und diese Zeit ist gut investiert. So geht seriöse Politik“, unterstreicht Hafke.