Stephan Haupt Stephan Haupt

Haupt: Rheinisches Revier als Blaupause für intelligente Flächennutzung & mehr Artenvielfalt nutzen

25.03.2022 Düsseldorf

Die NRW-Koalition aus FDP und CDU will, dass Eingriffe in die Natur im „Rheinischen Revier“ nachhaltig kompensiert werden. Das soll kommunenübergreifend geschehen, damit hochwertige Biotopverbundsysteme entstehen. Dazu erklärt Stephan Haupt, Sprecher der FDP-Landtagsfraktion für Verbraucherschutz und Mitglied im Umweltausschuss:

„Der Transformationsprozess von der Braunkohleverstromung hin zu mehr Klimaneutralität ist im „Rheinischen Revier“ in vollem Gange. In Zukunft sollen Biotope, die als notwendige Ausgleichsmaßnahmen für die Nutzung von Flächen entstehen, intelligent miteinander vernetzt werden. So erreichen wir eine wesentlich höhere biologische Wertigkeit und steigern damit die Artenvielfalt.

Bisher setzen die Kommunen ihre Ausgleichsmaßnahmen oftmals auf dem eigenen Gebiet um, ohne dabei die Vernetzung bestehender Biotope berücksichtigen zu können. Durch ein kommunenübergreifendes Konzept ermöglichen wir es, geeignete Flächen für die Kompensation zu identifizieren und Biotope zu vernetzen. Dadurch minimieren sich auch Flächenkonkurrenzen und die Artenvielfalt wird zusätzlich gestärkt. Das ist eine Win-Win-Situation für Kommunen und Natur.

Um die gewünschte Vernetzung von Biotopen zügig und mit einer breiten Akzeptanz zu verwirklichen, setzt die NRW-Koalition aus FDP und CDU Anreize für die Kommunen im „Rheinischen Revier“ und bietet Unterstützung für eine interkommunale Umsetzung. Das „Rheinische Revier“ kann so als Vorbild für andere Kommunen im ganzen Land dienen, zum Vorteil für Natur und Tierwelt.“