Cover zur Initiative Ehrenamt Cover zur Initiative Ehrenamt

Initiative für ein starkes Ehrenamt

03.12.2019 Düsseldorf

Initiative für ein starkes Ehrenamt: „engagiert! – GEMEINSAM für NRW“

FDP und CDU tragen seit einem Jahr in Nordrhein-Westfalen Regierungsverantwortung. Ein Anliegen ist uns als NRW-Koalition dabei besonders wichtig: Wir wollen die vielen ehrenamtlichen Strukturen vor Ort stärken und bürgerschaftliches Engagement unterstützen.

Tagtäglich engagieren sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für andere Menschen und für unser Land Nordrhein-Westfalen. Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement stehen im Zentrum einer starken Gemeinschaft Das Ehrenamt ist vielfältig. Ob im kulturellen, politischen oder sozialen Bereich, ob im Sport oder im Mittelstand: Überall trägt ehrenamtliches Engagement zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Dies gilt es zu unterstützen.

Daher hat die Fraktion die Initiative „engagiert! – GEMEINSAM für NRW“ ins Leben gerufen". Der Auftakt war das Sommerfest der FDP-Landtagsfraktion im Juli 2018.

Januar 2020

"engagiert! Gemeinsam für NRW" – Stärkung des Ehrenamts wird vorangetrieben

Das ehrenamtliche Engagement der Bürger Nordrhein-Westfalens ist unbezahlbar für das gesellschaftliche Zusammenleben in unserem Land. Ohne den zahlreichen freiwilligen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger könnten viele Aufgaben und Projekte in unserem Land nicht realisiert werden. Im Auftrag der FDP-Landtagsfraktion hat nun ein Gutachten erstmals den ökonomischen Gegenwert des bürgerschaftlichen Engagements ermittelt. 

Januar 2020: Beispiel-Kachel für das Ehrenamt in Zahlen Januar 2020: Beispiel-Kachel für das Ehrenamt in Zahlen

Ehrenamt in Zahlen

12,5 Milliarden Euro

  • So hoch ist der wirtschaftliche Wert des bürgerschaftlichen Engagements in Nordrhein-Westfalen. Das entspricht in etwa dem Gesamtumsatz der audiovisuellen Medienbranche (Bsp.: RTL, Netflix, Musik-Streaming, Tonträger, Sky, etc.) in Deutschland.

3 Stunden pro Woche

  • Wenden die Bürger in NRW durchschnittlich für ihr ehrenamtliches Engagement auf.

24% der Engagierten bildet sich für das spezifische Engagement gezielt weiter

  • Beispielsweise als Schiedsrichterin in einem Sportverband, als Sterbebegleiter in einem Hospiz oder als ehrenamtliche Begräbnisfeierleiterin der katholischen Kirche. Diese Gruppe wendet im Durschnitt rund vier Stunden für ihr Engagement auf.

1/3 der Bürger in NRW engagieren sich bürgerschaftlich

  • die meisten davon in Vereinen, aber auch in Schulpflegschaften, als Schöffinnen und Schöffen oder individuell jenseits von formalen Organisationen und Mitgliedsstrukture
     

1/5 des Engagements findet im Sport statt

  • der Anteil der Männer ist dabei doppelt so hoch wie von Frauen. Mit deutlichen Abstand folgt für die männlichen Engagierten das Themenfeld Politik. Bei den Frauen sind die Felder Naturschutz und kirchliche Tätigkeiten Spitzenreiter.

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21.03.2019 Freimuth: Vernetzung von Ehrenamtlichen durch neue App erleichtern

Angela Freimuth Angela Freimuth

Der Landtag hat heute diskutiert, wie das Land NRW im Rahmen der Ehrenamtsstrategie auch mit digitalen Möglichkeiten die Vernetzung von ehrenamtlich engagierten Menschen unterstützen kann. In einem Antrag sprechen sich CDU und FDP für die Entwicklung einer Ehrenamts-App aus. Die forschungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Angela Freimuth erklärte dazu: „Der NRW-Koalition ist es ein wichtiges Anliegen, das Ehrenamt und die vielen Ehrenamtlichen zu unterstützen. Bürgerschaftliches Engagement ist die Grundlage einer freien, pluralistischen und lebendigen Zivilgesellschaft und damit auch unserer Demokratie.“

In der Debatte gab es fraktionsübergreifend Dank an die knapp 6 Millionen Ehrenamtlichen in NRW, allerdings wurden auch die Herausforderungen angesprochen, insbesondere gerade auch junge Menschen für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. FDP und CDU wollen digitale Möglichkeiten stärker nutzen, um die Organisation im Ehrenamt zu unterstützen und diese weiterzuentwickeln. Bei der Entwicklung der Ehrenamts-App sollen bestehende und funktionierende Onlineangebote zum Beispiel der Freiwilligenagenturen einbezogen werden. Gerade junge Zielgruppen können durch digitale Technologien und soziale Medien besser erreicht werden. „Nur wenn wir auf Dauer möglichst viele Menschen für gesellschaftliche Aufgaben gewinnen, wird es auch langfristig ein breites Spektrum an Unterstützungs-, Freizeit- und Kulturangeboten geben“, sagte Freimuth.

Video zum Sommerfest:

BILDERGALERIE zum Sommerfest der FDP-Landtagsfraktion: