Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Leutheusser-Schnarrenberger

Judenfeindlichkeit entgegentreten und Antisemitismus bekämpfen

04.06.2019 Düsseldorf

Die FDP-Fraktion hat sich in ihrer heutigen Sitzung mit der Antisemitismusbeauftragten des Landes Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ausgetauscht. Dabei hat sich die FDP-Fraktion klar gegen jede Form des Antisemitismus ausgesprochen.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen: „Antisemitismus ist eine Gefahr für den Frieden unserer Gesellschaft und greift uns alle an. In der Gesellschaft ist einiges in Bewegung geraten ist. Das Besorgnisempfinden in der jüdischen Gemeinschaft ist groß. Sie brauchen Unterstützung von der Politik und Zivilgesellschaft, die zeigen müssen, dass Antisemitismus völlig inakzeptabel ist. Es ist nicht Aufgabe der Juden gegen Judenfeindlichkeit vorzugehen – es ist Aufgabe der Gesamtgesellschaft.“

Christof Rasche, Fraktionsvorsitzender der FDP-Landtagsfraktion Christof Rasche: „Wir wollen, dass jüdisches Leben in Nordrhein-Westfalen gedeihen kann. Dafür gibt es im Landtag Nordrhein-Westfalen ein breites Bündnis. Leider haben aber – auch bei uns in Nordrhein-Westfalen – antisemitische Übergriffe und Gefährdungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Der heutige Austausch mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in der Fraktionssitzung war daher ein richtiges und wichtiges Zeichen. Die Freien Demokraten stehen ein für eine offene und tolerante Gesellschaft, die jegliche Art der Diskriminierung verurteilt.“