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Künstlerinnen und Künstler erhalten unbürokratisch Soforthilfe

20.03.2020 Düsseldorf

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat ein Soforthilfeprogramm für Künstlerinnen und Künstler aufgelegt - jenseits der Maßnahmen, die das Land NRW und der Bund bereits gestartet haben. Die CDU- und die FDP-Landtagfraktion begrüßen die Maßnahmen ausdrücklich. Die Sprecher für Kulturpolitik Lorenz Deutsch (FDP) und Bernd Petelkau (CDU) erklären dazu:

Lorenz Deutsch (FDP): „Das Land NRW lässt die Künstlerinnen und Künstler nicht im Stich. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft legt eine unbürokratische Soforthilfe zur Existenzsicherung auf. Auch die unkomplizierte Hilfe für geförderte Projekte begrüße ich sehr. Es ist wichtig, jetzt schnell, unbürokratisch und wirksam zu helfen. An weiteren Maßnahmen für Betroffene wird gearbeitet.“

Bernd Petelkau (CDU): „Kein Künstler sollte ins Bodenlose fallen, weil aufgrund des Coronavirus Konzerte, Aufführungen und Events nicht mehr stattfinden können. Nur konsequente Maßnahmen können die Ausbreitung des Virus verzögern. Es ist daher gut und wichtig, dass das Land jetzt unverschuldet in Existenznot geratenen Künstlern und Institutionen hilft.“

Die konkreten Maßnahmen:

  • Fördermittel werden ausgezahlt, auch wenn die Veranstaltungen abgesagt werden mussten.
  • Für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, deren Honorar durch die Absage der Veranstaltungen wegfallen stehen zusätzliche 5 Millionen Euro für eine unbürokratische Soforthilfe bereit. Künstlerinnen und Künstler können eine existenzsichernde Einmalzahlung von 2000,-, € erhalten, die nicht zurückgezahlt werden muss. Die Abwicklung erfolgt unbürokratisch über die Bezirksregierungen.
  • Ausfallkosten werden als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt.

    Die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden zwei-Monats-Fristen werden gelockert.