Marc Lürbke Marc Lürbke

Lürbke: Statistik belegt gute Polizeiarbeit – Rahmenbedingungen weiter verbessern

13.02.2019 Düsseldorf

Die Zahl der Straftaten ist im vergangenen Jahr erneut gesunken, die Aufklärungsquote weiter gestiegen. Diese positive Entwicklung der Kriminalstatistik für das Jahr 2018 hat die Landesregierung heute vorgestellt. Besonders stark war der Rückgang bei der Zahl der Wohnungseinbrüche und dem Taschendiebstahl. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Marc Lürbke:

„Unsere Polizistinnen und Polizisten in NRW leisten hervorragende Arbeit, davon zeugt die Polizeiliche Kriminalstatistik. Die Zahl der Straftaten geht massiv zurück. Nordrhein-Westfalen wird für Verbrecher ungemütlicher. Das sind gute Nachrichten für alle Bürgerinnen und Bürger in NRW. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Wohnungseinbrüchen. Es ist die niedrigste Zahl seit mehr als 30 Jahren. Mit der strategischen Fahndung hat die Polizei seit diesem Jahr ein weiteres Instrument, um den häufig mobilen Tätern das Handwerk zu legen.

Über einen großen Teil der Kriminalitätsfelder von Geldwäsche, Wirtschaftsverbrechen bis Cyberkriminalität gibt die Statistik jedoch keine Auskunft. Die positiven Zahlen dürfen daher nicht verdecken, dass NRW weiter vor großen Herausforderungen bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität steht. Ein großer Teil dieser Straftaten geschieht oft nur im Dunkelfeld. Daher ist beispielsweise die konsequente Strategie des Landes gegen Clan-Kriminalität vorzugehen eine richtige Maßnahme.

Als NRW-Koalition werden wir weiterhin alles daran setzen, die Rahmenbedingungen für gute Polizeiarbeit weiter zu verbessern und Nordrhein-Westfalen sicherer zu machen. Mit 2.500 Stellen für Kommissarsanwärter werden die Ausbildungskapazitäten weiter ausgebaut. Zudem werden die Polizeibeamten bei Verwaltungsaufgaben gezielt entlastet.“