Marc Lürbke

Lürbke: Wir lassen unsere Missbrauchsermittler mit diesem Höllenjob nicht alleine!

27.08.2020 Düsseldorf

Die NRW-Koalition hat nach den Fällen schweren Kindesmissbrauchs in Lügde, Bergisch-Gladbach und Münster eine Erschwerniszulage von 300 Euro pro Monat für Polizisten und Tarifbeschäftigte beschlossen, die zur Bekämpfung sexuellen Missbrauchs von Kindern eingesetzt sind. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Marc Lürbke, erklärt dazu:

„Die zuständigen Ermittlerinnen und Ermittler bei der Auswertung von Missbrauchsdarstellungen arbeiten an der absoluten Frontlinie im Kampf gegen den Missbrauch von Minderjährigen. Dabei werden sie tagtäglich aufs Neue mit den abscheulichsten Abgründen menschlichen Handelns konfrontiert – eine enorm belastende, aber dennoch unverzichtbare Aufgabe. Die Erschwerniszulage ist daher ein deutliches Signal an alle Tarifbeschäftigten, Polizistinnen und Polizisten: Wir haben nicht nur allergrößten Respekt vor der Leistung unserer Ermittler, sondern schöpfen auch aktiv alle Möglichkeiten aus, um ihnen den Rücken zu stärken.

Mit der Erschwerniszulage möchten wir unsere Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber dieser wichtigen Arbeit zum Ausdruck bringen. Ohne die akribische Arbeit der Auswerter könnten die vielen Taten im Bereich des Kindesmissbrauchs nicht aufgeklärt und verfolgt werden. Jeder Missbrauchsfall, der auf diesem Wege aufgeklärt wird, verhindert im Zweifel weitere Taten und schützt die Schwächsten und Verletzlichsten in unserer Gesellschaft.

Eine Zulage alleine reicht aber nicht. Deshalb unterstützen wir die Beamtinnen und Beamten mit psychologischer Betreuung und moderner Arbeitsausstattung bei ihren Ermittlungen. Wir lassen unsere Polizisten und Tarifbeschäftigten mit diesem Höllenjob nicht alleine.“