Rainer Matheisen Rainer Matheisen

Matheisen: Vielfalt bei digitalen Lösungen zur Kontaktnachverfolgung erhalten

05.03.2021 Düsseldorf

Die Bund-Länder-Konferenz hat sich für den Einsatz digitaler Kontaktnachverfolgung ausgesprochen. Der Sprecher für Innovation und Gründer der FDP-Landtagsfraktion, Rainer Matheisen, begrüßt diese Entscheidung im Grundsatz, warnt aber davor durch bürokratische Vorgaben und langwierige Abstimmungen Chancen zu vertun. „Es ist gut, dass die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) endlich auf digitalen Lösungen zur Kontaktnachverfolgung setzt und den viel zu lange verkannten Beitrag der StartUp-Szene erkennt. Es gibt zahlreiche Lösungen, die in den vergangenen Monaten entwickelt wurden.“

In den vergangenen Monaten haben das Kanzleramt und die große Koalition bei der Coronabekämpfung ausschließlich auf die Corona-Warn-App gesetzt. „Diese Fixierung auf die Corona-WarnApp hat leider dazu geführt, dass Deutschland im globalen Vergleich die wohl teuerste App mit den wenigsten Funktionen hat. Gute Vorschläge zur Verbesserung der App wurden nur zögerlich umgesetzt und bleiben weiter hinter den Möglichkeiten zurück.“ Im Beschlusspapier vom 3. März 2021 setzt die MPK auch auf digitale Lösungen zur Kontaktnachverfolgung. „Damit erfährt die Start-up-Szene mit ihren zahlreichen Lösungsbeiträgen zur Pandemiebekämpfung endlich die lange überfällige Aufmerksamkeit. Wir sollten nun keine Zeit mehr verlieren und zügig dafür sorgen, dass Entwickler und Entscheider zusammenfinden und wir bei der Kontaktnachverfolgung innovative Lösungen an die Menschen bringen.“ Aus Sicht der FDP-Landtagsfraktion braucht es dabei keine identische Lösung von Passau bis Flensburg. Im Gegenteil, das könnte sogar den Nutzen reduzieren. „Wichtig ist, dass der Datenaustausch bei einem positiven Coronatest mit dem zuständigen Gesundheitsamt über Sormas möglich ist und die App Ansprüchen von Datenschutz, Kompatibilität mit Betriebssystemen und Nutzerfreundlichkeit erfüllt“, sagt Rainer Matheisen.