Franziska Müller-Rech Franziska Müller-Rech

Müller-Rech: Moderne Maßnahmen gegen den Schulleitungsmangel in NRW

05.04.2018 Düsseldorf

Schulministerin Yvonne Gebauer hat Maßnahmen zur Verbesserung der Besetzung von Schulleitungsstellen angekündigt. Trotz einer Verbesserung der Quote der besetzten Stellen seit Beginn des Schuljahres sind immer noch knapp 14 Prozent der Schulleitungsstellen und 22 Prozent der Stellvertretungen an NRW-Grundschulen unbesetzt. Die schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Franziska Müller-Rech, begrüßt die geplanten Maßnahmen des Schulministeriums:

„Das Top-Sharing, also die gleichberechtigte Führung einer Grundschule durch zwei Teilzeitkräfte in gemeinsamer Verantwortung, ist ein hochmodernes Kooperationsmodell. Es verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und trägt auch dazu bei, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. Damit zeigt sich das Land als moderner Arbeitgeber. Nordrhein-Westfalen wird hier eine Vorreiterrolle einnehmen.“

Der Schulversuch startet an fünf Schulen im Schuljahr 2018/2019 im Regierungsbezirk Arnsberg und ist auf fünf Jahre ausgelegt. Ministerin Gebauer schließt aber eine Ausweitung schon während der Laufzeit nicht aus.  

Eine weitere Maßnahme bildet das sich aktuell in der Entwicklung befindende Mentoring-Programm. Es soll dazu dienen, frühzeitig Frauen und Männer für den Schulleitungsnachwuchs zu identifizieren, zu fördern und zu entwickeln. Im Februar 2019 sollen die ersten einjährigen Fortbildungen starten. „Das von Ministerin Gebauer vorgestellte Mentoring-Programm ist eine moderne Personalentwicklungsmaßnahme, die in der freien Wirtschaft schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Erfahrene Schulleiterinnen und Schulleiter können ihr Wissen an engagierte Nachwuchskräfte weitergeben – und diese haben gleichzeitig einen qualifizierten Ansprechpartner an ihrer Seite“, sagt Franziska Müller-Rech."