Franziska Müller-Rech Franziska Müller-Rech

Müller-Rech: Sozialindex auf Knopfdruck für mehr Chancengerechtigkeit in der schulischen Bildung

31.08.2020 Düsseldorf

Für die Verteilung von Ressourcen an Schulen in Nordrhein-Westfalen wurde ein schulscharfer Sozialindex geschaffen. Im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung haben die Agentur QUA-LiS und Sozialwissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum ein neues System entwickelt. Dazu erklärt die schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Franziska Müller-Rech:

„Es ist unser Ziel, beste Bildung für alle Kinder, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, zu ermöglichen. Der Einsatz des schulscharfen Sozialindex hilft künftig maßgeblich dabei, die Lehr- und Lernbedingungen an Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen zu verbessern. Der neue Sozialindex ermöglicht, die besonderen Herausforderungen schulspezifisch zu analysieren und bei der Steuerung von Ressourcen zu berücksichtigen.

Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit in Nordrhein-Westfalen, der bundesweit seinesgleichen sucht. Wir greifen gezielt den Schulen unter die Arme, die vor besonderen Herausforderungen stehen. Wichtig ist, dass wir dabei aber keine andere Schule benachteiligen. Der schulscharfe Sozialindex wurde vielfach gefordert und von Vorgängern versprochen - die NRW-Koalition setzt ihn nun um."

Diese Kriterien werden am jeweiligen Schulstandort berücksichtigt:

  • Kinder- und Jugendarmut
  • der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die Deutsch nicht als Familiensprache sprechen
  • der Anteil derer, die aus dem Ausland hinzugezogen sind
  • der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen, emotionale Entwicklung und Sprache