Franziska Müller-Rech Franziska Müller-Rech

Müller-Rech: Verbreitung falscher Gerüchte um das Schulfach Wirtschaft beenden

22.01.2021 Düsseldorf

Aktuell kursieren Gerüchte rund um die Einführung des Schulfachs Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Insbesondere der geplante Lehrkräfteeinsatz ist aktuell Gegenstand von Kritik durch Opposition und einige Verbände. Entstandene Missverständnisse für die angehenden Lehrkräfte im Lehramt Sozialwissenschaften möchte unsere schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Franziska Müller-Rech auflösen:

„Die Einführung des Schulfachs Wirtschaft war ein wichtiger und längst überfälliger Schritt, um die Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler langfristig zu verbessern. Wir wollen die ökonomische Bildung stärken und unsere Kinder zu mündigen Verbraucherinnen und Verbrauchern ausbilden. Ziel des Schulfachs Wirtschaft ist es, die Schülerinnen und Schüler mit den nötigen Kompetenzen auszustatten, um die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Gesellschaft verantwortungsbewusst mitzugestalten. Die Einführung des neuen Schulfachs erfolgt über eine Ausweitung der Gesamtstundenanzahl im Bereich der Geisteswissenschaften, wodurch auch die wichtige politische Bildung nachhaltig gestärkt wird.

Die aktuelle Stimmungsmache der Opposition und einiger Verbände zum zukünftigen Lehrkräfteeinsatz entbehrt jeder Grundlage und verunsichert viele Lehramtsstudierende und Lehrkräfte im Bereich der Sozialwissenschaften. Die Lehrkräfte verfügen über die nötigen Kompetenzen, um auch das neue Fach Wirtschaft unterrichten zu können. Auch Lehramtsstudierende, die aktuell das Fach Sozialwissenschaften studieren, werden das neue Schulfach in Zukunft fachgerecht unterrichten können. Somit behalten Abschlüsse, die noch in den nächsten Jahren erworben werden müssen ihre Gültigkeit. Lehrkräfte und Lehramtsstudierende haben die Möglichkeit, darüber hinaus an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen, diese sind jedoch formal nicht verpflichtend zum Eintritt in den Schuldienst. Langfristig wird es eine Neuprofilierung des Studienfachs „Wirtschaft-Politik“ geben, welches ebenso wie das Fach Sozialwissenschaften eine interdisziplinäre Ausrichtung verfolgt.“