Prof. Dr. Andreas Pinkwart Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Pinkwart: Schülerinnen und Schüler haben Recht auf beste Bildung

09.08.2022 Düsseldorf

Morgen beginnt ein neues Schuljahr in Nordrhein-Westfalen. Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Prof. Dr. Andreas Pinkwart:

„Allen Erstklässlerinnen und Erstklässlern wünsche ich einen erfolgreichen Start und vor allem viel Freude, denn sie starten einen neuen und spannenden Lebensabschnitt. Bildung bleibt der entscheidende Schlüssel für die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes und für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Die Interessen und Stärken der Schülerinnen und Schüler sind so vielfältig wie die Kinder selbst. Entsprechend müssen sie individuell gefördert werden. Schülerinnen und Schüler haben das Recht auf beste Bildung.

Dazu gehört auch, dass die Schülerinnen und Schüler nach zweijährigen coronabedingten Belastungen wieder einen möglichst normalen Schulbetrieb erleben können. Alle Beteiligten sind in der Pflicht, alles zu unternehmen, um künftige Schulschließungen zu verhindern. Jeder Tag Präsenzunterricht ist Gold wert.

Bemerkenswert ist, dass im Koalitionsvertrag von Schwarz-Grün kaum etwas über notwendige Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern sowie Inhalte des Unterrichts auftauchen. Das Fach Informatik findet keinerlei Beachtung. Für uns als FDP-Landtagsfraktion müssen nach erfolgreicher Einführung von Informatik als Pflichtfach in den Klassen fünf und sechs jetzt weitere Schritte folgen, um wichtige Grundlagen bereits frühzeitig zu legen. Themen wie Gründen, nachhaltige Entwicklung und gesundheitliche Bildung werden im Koalitionsvertrag ausgeklammert.

Die Schulpolitik der FDP hat dafür gesorgt, dass heute deutlich mehr Lehrerstellen besetzt sind als 2017. Daran muss Schwarz-Grün anknüpfen. Ministerpräsident Hendrik Wüst hat angekündigt, in den nächsten fünf Jahren 10.000 zusätzliche Lehrkräfte einzustellen. Allerdings hat die Landesregierung bisher kein Konzept vorgelegt, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Dabei ist für die Zukunft wieder mit einer steigenden Anzahl von Schülerinnen und Schülern auszugehen. Der Bedarf für mehr neue Lehrerstellen ist damit gegeben. Die Erwartungshaltung in der Schülerschaft, bei den Eltern und bei den Lehrkräften ist daher ziemlich groß geworden. Daran muss sich die Landesregierung messen lassen und liefern.“