Susanne Schneider Susanne Schneider

Schneider: Erste Hilfe und Wiederbelebung durch Laien stärken

11.09.2020 Düsseldorf

Der Tag der Ersten Hilfe am 12. September 2020 macht darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, bei Notfällen auch aktiv einzugreifen. Die FDP-Landtagsfraktion will die Wiederbelebung durch Laien stärken und hat dazu zusammen mit der CDU einen Antrag auf den Weg gebracht, der am 17. September 2020 im Landtag beraten wird. Dazu erklärt Susanne Schneider, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion:

„Die Wiederbelebung ist an sich kinderleicht. Es gehört nur Mut dazu. Mut, um die Maßnahme überhaupt zu beginnen und dann auch weiterzumachen. Falsch machen kann man nur eines: Nichts zu tun. Wer das bereits in jungen Jahren verinnerlicht und die Wiederbelebung richtig lernt, für den wird es selbstverständlich zu helfen.

Wir Freie Demokraten wollen daher die Erste Hilfe und die Wiederbelebung durch Laien stärken. Das zum Schuljahresbeginn 2017/18 eingeführte und erfolgreiche Modellprojekt ‚Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen‘ soll verstetigt und auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse als Regelangebot etabliert werden. Dazu sollen die Schulen in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren mit Übungspuppen ausgestattet werden. Außerdem soll in Kooperation mit allen Beteiligten ein Konzept entwickelt werden, um die Unterrichtung in der Wiederbelebung an Schulen zu unterstützen.

Neben der Förderung der Wiederbelebungskompetenzen von Schülerinnen und Schülern setzen wir uns für die Einführung von Apps zur Ersthelferalarmierung ein. Mit dieser digitalen Lösung können ausgebildete Ersthelferinnen und Ersthelfer wie z. B. Pflegekräfte, Medizinstudierende, Ärztinnen und Ärzte, die sich in unmittelbarer Nähe eines Notfallortes befinden, informiert werden und vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes schon helfen. Solche Systeme sind in einigen Kommunen in Nordrhein-Westfalen bereits vorhanden. Wir setzen auf eine flächendeckende Lösung mit einheitlichen Standards und kompatiblen Systemen.“