Susanne Schneider Susanne Schneider

Schneider: Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist unerträglich und muss konsequent bekämpft werden

30.11.2018 Düsseldorf

Zur Aktuellen Stunde über Gewalt gegen Frauen und Mädchen erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW Susanne Schneider:

„Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist unerträglich. Wir müssen sie wie jede andere Form der Gewalt offen ansprechen und bekämpfen. Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat vielfältige Formen von Beschneidung über Cybermobbing bis Zwangsprostitution. Weibliche Gewaltopfer gibt es quer durch alle Milieus in Nordrhein-Westfalen, 83 Prozent der Opfer von Partnerschaftsgewalt sind weiblich. Opfer werden gedemütigt, misshandelt, psychisch und körperlich missbraucht. Ein selbstbestimmtes Leben ohne Angst ist in solch einer Situation nicht mehr möglich. Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, brauchen Frauen Unterstützung.

Ein konsequenter Schritt in diese Richtung ist mit dem Ausbau der Finanzierung von Frauenhäusern getan. Die Mittel dafür wurden seit Regierungsantritt im Jahr 2017 um rund 1 Million Euro aufgestockt. Wir verfolgen ebenfalls das Ziel, die Zahl der Akutschutzplätze in den Frauenhäusern auszuweiten.

Mit der frisch eingerichteten Landeskoordinierungsstelle zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Männer und zur Stärkung des Opferschutzes werden Prävention und Opferschutz miteinander vernetzt, um größtmögliche Wirkung zu entfalten. Zusammen mit der Weiterentwicklung des Landesaktionsplanes Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie mit der Einführung des ersten Landesaktionsplanes Gewalt gegen Männer und Jungen sind das starke Maßnahmen. Die NRW-Koalition wird auch künftig mit Prävention, Intervention und Sanktion gegen das Leid inmitten unserer Gesellschaft vorgehen und betroffenen Menschen helfen.“