Verkehr

Verkehr und Mobilität

Für die FDP-Landtagsfraktion ist Mobilität ein Schlüsselthema für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand auf der einen, Infrastruktur, Verkehr und Logistik auf der anderen Seite gehören untrennbar zusammen. Gerade Nordrhein-Westfalen als einer der größten Wirtschafts- und Ballungsräume Europas braucht eine leistungsfähige und effiziente Verkehrsinfrastruktur, um die Herausforderungen der dichten Besiedelung, des steigenden Transitverkehrs sowie der zunehmenden Mobilität von Menschen, Waren und Dienstleistungen bewältigen zu können. Damit der Wirtschafts- und Logistikstandort NRW seine Position im internationalen Wettbewerb halten und verbessern kann, setzt sich die FDP für den bedarfsgerechten Ausbau aller Verkehrsträger, eine optimale Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger und den Einsatz innovativer Technologien ein.

Nordrhein-Westfalen ist bereits heute Stauland Nummer Eins in Deutschland. Und allen Prognosen zufolge wird die Staubelastung in Zukunft dramatisch anwachsen. Dennoch kommt der Neu- und Ausbau von Straßen in Nordrhein-Westfalen unter Rot-Grün faktisch zum Erliegen. Umgehungsstraßen und Lückenschlüsse, auf die die Bürger zum Teil schon seit Jahrzehnten warten, fallen einer ideologischen Blockadepolitik zum Opfer.

Auch die FDP will mehr in die Straßenerhaltung investieren. Aber um Wachstum und Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen zu sichern, führt an einem bedarfsgerechten Ausbau des Straßennetzes kein Weg vorbei. Dies entlastet nicht nur die Bürger in chronisch verstopften Ortslagen, sondern auch die Umwelt.

Die FDP möchte mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene holen. Dabei soll den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen aber nicht vorgeschrieben werden, welches Verkehrsmittel sie zu nutzen haben. Die Liberalen stehen für eine unbürokratische und ideologiefreie Verkehrspolitik. Eine Vorrangpolitik für einen bestimmten Verkehrsträger gilt es abzulehnen. Stattdessen müssen die knappen öffentlichen Mittel dort eingesetzt werden, wo sie den größten Verkehrswert stiften und somit dem Land am meisten nutzen. Dabei lassen sich notwendige Maßnahmen zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auch ohne jahrzehntelange Planungs- und Genehmigungsverfahren mit den berechtigten Belangen von Umwelt und Naturschutz in Einklang bringen.

Die Logistikbranche ist einer der wichtigsten Motoren für Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen. Die FDP möchte NRW zu einer führenden Logistik-Drehscheibe in Europa auszubauen. Die für die NRW-Wirtschaft bedeutsamen Containerverkehre an den Hafenstandorten Rotterdam und Antwerpen werden sich in den nächsten Jahren verdrei- bzw. vervierfachen. Dabei befinden sich die Straßen- und Schienenverbindungen bereits heute an der Kapazitätsgrenze. Die FDP setzt sich deshalb für leistungsfähige und schnelle Schienengüterverbindungen zu den Seehäfen ein. In Verbindung mit dem zügigen Ausbau der Betuwe-Linie und des Eisernen Rheins wollen wir die Transitverkehre für die Wertschöpfung in Nordrhein-Westfalen nutzen.

Ansprechpartner

Christof Rasche

Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP im Landtag von NRW
Sprecher für Verkehr
Christof Rasche

Axel Müller

Fraktionsgeschäftsführer
Referent für Verkehrspolitik
<div class="field-wrapper field-field-file-image-alt-text-wrapper field-text-wrapper field-label-hidden-wrapper">Axel Müller</div>