Wirtschaft

Wirtschaft, Industrie, Mittelstand und Handwerk

Nordrhein-Westfalen ist die Herzkammer der deutschen Wirtschaft. Das Land trägt allein über 22 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt Deutschlands bei. Rund 8,5 Millionen Menschen sind in Nordrhein-Westfalen erwerbstätig, davon 6,2 Millionen in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen.

Trotz des anhaltenden Strukturwandels ist Nordrhein-Westfalen nach wie vor die wichtigste Industrie- und Energieregion in Deutschland und Europa. Etwa 1,3 Millionen Menschen sind in diesem Bereich beschäftigt. Gemeinsam mit diesem leistungsfähigen industriellen Kern bilden Mittelstand und Handwerk das Rückgrat der nordrhein-westfälischen Wirtschaft.

Um Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen zu schaffen und den Wohlstand der Menschen zu stärken benötigen Industrieunternehmen ebenso wie Mittelstand und Handwerk optimale Rahmenbedingungen sowie Planungssicherheit für Investitionen. Die rot-grüne Landesregierung versagt auf diesem Gebiet allerdings. Das rächt sich: denn Nordrhein-Westfalen leidet unter einem Wachstumsdefizit, das sich in den vergangenen Jahren verfestigt hat. Untersuchungen und Konjunkturdaten zeigen, dass sich seit der Wiedervereinigung ein erhebliches Wachstums- und Wohlstandsgefälle zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Rest Deutschlands gebildet hat. Dieser Rückstand hat konkrete Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Es gibt weniger Arbeitsplätze. Nordrhein-Westfalen hat nach Bremen die höchste Arbeitslosenquote in den alten Bundesländern. Die verfügbaren Einkommen der Menschen sind niedriger. Und die Steuerkraft des Landes ist schwächer. Das bedeutet, dass dem Land finanzielle Mittel für Zukunftsinvestitionen fehlen.

Die rot-grüne Landesregierung setzt diesem Defizit allerdings keine Strategien für mehr Wachstum entgegen. Im Gegenteil: ihre bisherigen Entscheidungen schwächen den Wirtschaftsstandort NRW - etwa das ökologisch unwirksame Klimaschutzgesetz, die Blockade bei der Fertigstellung des europaweit modernsten Steinkohlekraftwerks Datteln IV oder das bürokratische und kostenträchtige Tariftreue- und Vergabegesetz.

Was Nordrhein-Westfalen statt rot-grüner Bevormundung benötigt, sind Strategien für eine Entfesselung der Wirtschaft und Impulse für Wachstum. Wir brauchen eine effektivere und gezieltere Wirtschaftsförderung, wir brauchen einen schnelleren Ausbau beim Breitband-Internet, wir brauchen mehr Investitionen in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Infrastruktur, und wir brauchen einen mutigen Bürokratieabbau. Die Wirtschaftspolitik der FDP-Landtagsfraktion ist auf diese Ziele ausgerichtet und wird weiterhin Initiativen für mehr Wachstum, mehr Wohlstand und mehr Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen erarbeiten und in den Landtag einbringen.

Wie die Zukunft der Wirtschaft aussieht, darüber diskutierte FDP-Fraktionschef Christian Lindner mit dem Gründer und Investor Frank Thelen beim Wirtschaftstalk der FDP-Fraktion unter dem Motto „Wirtschaft 4.0: Was unternehmen wir morgen?".

Schwerpunkt: Mittelstand und Handwerk

Handwerk Digitalisierung

Handwerk und Mittelstand liegen der FDP-Landtagsfraktion am Herzen, weil sie das wirtschaftliche Rückgrat des Landes sind. Hier sind 1,1 Millionen Menschen beschäftigt und 85.000 werden ausgebildet.

Auf unsere Initiative wurde die Enquete-Kommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand in NRW eingesetzt. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen verfolgt die FDP dabei das Ziel, Handwerk und Mittelstand als tragende Säulen der deutschen Wirtschaft zu stärken. Die Überwindung bürokratischer Hürden durch vereinfachte Regularien und die Unterstützung bei Gründungen und Übergaben von Unternehmen sind dabei eines unserer Kernanliegen. Darüber hinaus stehen Digitalisierung und Bildung im Fokus.

Wichtig sind uns vor allem die Betroffenen selbst. Wo liegen die Chancen der kleinen und mittleren Betriebe in NRW? Was sind ihre Probleme? Um sich ein umfassendes Bild zu machen, steht die FDP-Landtagsfraktion kontinuierlich mit Mittelstand und Handwerk im engen Austausch - so zum Beispiel auf unserem Handwerkskongress oder vor Ort auf „Handwerkstouren“, die uns in viele Betriebe in NRW führen.

Lesen Sie hier mehr über unser Engagement für Mittelstand und Handwerk >>>

Schwerpunkt: Industrie

Industrie Laser

Die überwiegend mittelständisch geprägte Industrie ist ein Stabilitätsanker für Wohlstand und Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen. Die Zukunftsaussichten verdüstern sich jedoch, ein Trend zur Deindustrialisierung zeichnet sich bereits ab. Hohe Energiekosten und Bürokratie, mangelnde Investitionen in Bildung und Infrastruktur sowie schlechte Rahmenbedingungen für Investitionen belasten die Wirtschaft. Das Industrieland NRW benötigt ein Update. Wie uns das gelingt – darüber diskutierten wir mit Experten und Bürgern auf unserem Wirtschaftskongress "Zukunft durch Industrie - Zukunft für Industrie".

Ein von uns beauftragtes Gutachten des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) zur industriellen Entwicklung im Ländervergleich zeigt: Ein Erklärungsansatz für die Stagnation der nordrhein-westfälischen Wirtschaft liegt in zu geringen privaten und öffentlichen Investitionen. Deswegen setzen wir uns für eine investitionsfreundliche Politik ein und fordern unter anderem ein Investitionspaket für Mobilität und Bildung.

Lesen Sie hier mehr über unser Engagement für die industrielle Entwicklung Nordrhein-Westfalens >>>

Marktwirtschaftliche Reformen in Nordrhein-Westfalen - Handlungsfelder für Fortschritt und Wachstum

Das Institut der deutschen Wirtschaft IW Köln hat im Januar 2014 im Auftrag der FDP-Landtagsfraktion das Gutachen "Marktwirtschaftliche Reformen in Nordrhein-Westfalen - Handlungsfelder für Fortschritt und Wachstum" erarbeitet. Es bietet eine Analyse der Wachstumsschwäche Nordrhein-Westfalens und Handlungsempfehlungen für die Entfesselung der Wirtschaft und für Wachstum. Lesen Sie hier mehr >>>

Im Februar 2014 hat die FDP-Landtagsfraktion auf einem Wirtschaftskongress mit Experten und interessierten Bürgern die Zukunfts- und Entwicklungschancen für NRW diskutiert sowie die Frage, wie das Land seine Wachstumsschwäche überwinden kann. Zum Video >>>

Video der Pressekonferenz zur Vorstellung des IW-Gutachtens

Ansprechpartner

Dietmar Brockes

Sprecher für Wirtschaft, Industrie und Energie
Dietmar Brockes

Ralph Bombis

Sprecher für Mittelstand und Handwerk
Vorsitzender der Enquete-Kommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand
Ralph Bombis, MdL

Michael Zimmermann

Referent für Wirtschaft, Mittelstand und Handwerk
Referent für Kultur-, Medien- und Digitalpolitik
Michael Zimmermann