Brockes (FDP): Neubaur darf bei Westnetz nicht länger zuschauen
Zehntausende Kunden sind offenbar von Abrechnungsproblemen beim Netzbetreiber Westnetz betroffen. Hintergrund ist eine IT-Umstellung im Juni 2024. Seitdem kommt es zu Verzögerungen bei Netzanschlüssen und der Auszahlung von Einspeisevergütungen.
Dietmar Brockes
Gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) erklärt Dietmar Brockes, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW:
„Westenergie steht in der Verantwortung und muss das Problem schnellstens lösen – und in der Zwischenzeit den betroffenen Kunden mit großzügigen Abschlagszahlungen entgegenkommen. Solche technischen Probleme eines Monopolbetriebs dürfen nicht zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher gehen.
Aber auch Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, in deren Ministerium die Energiekartellbehörde des Landes angesiedelt ist, darf nicht länger nur zuschauen. Es ist ihre Aufgabe, bei Problemen mit leitungsgebundener Energie die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher gegenüber den Monopolisten zu vertreten. Deshalb stellt sich die Frage, seit wann der Ministerin und ihrer Behörde die Probleme bekannt sind und welche Maßnahmen sie bisher auch in Abstimmung mit der Bundesnetzagentur getroffen hat.“