Brockes (FDP): NRW verliert bei Fusion wegen Schwarz-Grün den Anschluss

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat heute die drei vom Bund geförderten Fusionshubs und die dafür ausgewählten Konsortien bekanntgegeben. Nordrhein-Westfalen ist trotz seiner herausragenden Forschungslandschaft, seiner starken Industrie und seines enormen Energiebedarfs nicht dabei. Aus Sicht der FDP-Landtagsfraktion NRW ist das die Quittung für die jahrelange Untätigkeit der schwarz-grünen Landesregierung.

Dietmar Brockes

Dietmar Brockes

Dazu erklärt Dietmar Brockes, energiepolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW:

„Dass Nordrhein-Westfalen bei den ersten Fusionshubs leer ausgeht, ist ein schwerer Rückschlag, für den Schwarz-Grün die politische Verantwortung trägt. Gerade der Industriestandort Nordrhein-Westfalen mit seinem enormen Energiebedarf und seiner exzellenten Forschungsinfrastruktur müsste bei der Erforschung der Zukunftstechnologie Fusion eine führende Rolle übernehmen. Fusion bietet die Chance auf saubere, sichere und praktisch unbegrenzt verfügbare Energie und könnte zu einem echten Gamechanger für die Energieversorgung von morgen werden. Wir Freie Demokraten wollen die Zukunft umarmen und haben die Landesregierung deshalb seit Jahren aufgefordert, einen Masterplan Fusion zu entwickeln, die Fusionsforschung auch auf Bundesebene voranzutreiben und Nordrhein-Westfalen dementsprechend strategisch zu positionieren. Stattdessen wurde das Thema verschleppt und kleingeredet – nicht zuletzt, weil die Grünen bis heute unwissenschaftliche ideologische Vorbehalte gegenüber der Kernfusion pflegen. Nordrhein-Westfalen verliert unter anderem wegen steigender Energiepreise monatlich tausende Industriearbeitsplätze und die Landesregierung kümmert sich nicht um eine günstige Energiequelle der Zukunft. Diese Blockadehaltung muss endlich beendet werden, damit Nordrhein-Westfalen den Anschluss bei dieser Schlüsseltechnologie nicht endgültig verliert. Der Fortschritt bei der Fusion wird kommen – aber mit der aktuellen schwarz-grünen Politik entstehen Arbeitsplätze und Wertschöpfung der Zukunft woanders und nicht in Nordrhein-Westfalen.“