Brockes (FDP): Risiko geht von gewalttätigen Protesten und nicht von Castoren selbst aus
Medienberichten zufolge sollen die lange geplanten Castor-Transporte nach Ahaus in der kommenden Woche starten. Gleichzeitig mauert NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) gegenüber dem Landtag noch immer, was Informationen hinsichtlich der Transporte angeht.
Dietmar Brockes
Dietmar Brockes, energiepolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte der Rheinischen Post:
„Der Transport nach Ahaus ist unzweifelhaft notwendig, um den bisherigen Zustand illegaler und unzureichend sicherer Lagerung endlich zu beenden. Das Risiko geht dabei von den leider zu erwartenden gewalttätigen Protesten und nicht von den Castoren selbst aus. Ich rufe daher alle Demonstrantinnen und Demonstranten zu gewaltfreiem Protest auf.
Auch die jahrelange Geheimniskrämerei von Ministerin Neubaur und den zuständigen Behörden trägt leider nicht dazu bei, den Transport sicherer zu machen und die Debatte zu befrieden. Ob die Transporte nun am Dienstag starten oder nicht: Es wird politisch aufzuklären sein, ob Neubaur dem Parlament und der Öffentlichkeit wichtige Informationen verschwiegen hat, um ihr grünes Vorfeld nicht zu verärgern.“