FDP-Landeschef Höne: Weniger Grunderwerbsteuer, mehr Eigenheim
Die FDP-Landtagsfraktion NRW hat am heutigen Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Senkung der Grunderwerbsteuer in den Landtag eingebracht. Derzeit kassiert Nordrhein-Westfalen mit 6,5 Prozent den bundesweit höchsten Grunderwerbsteuersatz. Mit dem FDP-Gesetzentwurf soll die Grunderwerbsteuer in einem ersten Schritt auf 5 Prozent und schließlich auf den deutschlandweit niedrigsten Satz von 3,5 Prozent gesenkt werden.
FDP-Chef Henning Höne
Dazu erklärt Henning Höne, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion und der Freien Demokraten NRW:
„Wir Freie Demokraten wollen, dass sich mehr Menschen den Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung erfüllen können. Die Grunderwerbsteuer muss dafür endlich runter. Sie ist eine Eigentumsbremse und verhindert, dass sich zum Beispiel junge Familien in Nordrhein-Westfalen Eigentum aufbauen und in die eigenen vier Wände ziehen können. Deshalb fordern wir: Weniger Grunderwerbsteuer, mehr Eigenheim!
In Nordrhein-Westfalen muss ein Durchschnittsverdiener beim Kauf eines Einfamilienhauses fast acht Monatsgehälter allein für die Grunderwerbsteuer aufbringen. Der fette Staat frisst das Eigenkapital auf, das Käufer für ihr Eigenheim brauchen. Die Höhe der Grunderwerbsteuer kann den entscheidenden Unterschied machen, ob sich eine Familie Eigentum leisten kann oder nicht. Indem wir die Grunderwerbsteuer senken, schaffen wir mehr Chancen und mehr Freiheit für viele Menschen in Nordrhein-Westfalen.“