Müller-Rech (FDP): Förderschulen dürfen nicht Opfer des schwarz-grünen Ganztags-Chaos werden
Eine Umfrage der GEW NRW zeigt alarmierende Zustände im Ganztag an den Förderschulen in Nordrhein-Westfalen. So fehlen rund 1.100 Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen sowie rund 250 Fachlehrerinnen und Fachlehrer.
Franziska Müller-Rech
Dazu erklärt Franziska Müller-Rech, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW:
„Die Förderschulen sind eine tragende Säule der vielfältigen Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen. Wenn dort wegen Personalmangels die Nachmittagsbetreuung im Ganztag ausfällt und Förderangebote gestrichen werden, trifft das ausgerechnet diejenigen, die auf verlässliche Unterstützung besonders angewiesen sind. Für viele Familien bedeutet das konkret: organisatorisches Chaos, berufliche Einschränkungen und die Sorge, dass ihr Kind nicht die Förderung erhält, die es braucht. Das ist ein schleichender Qualitätsabbau – und Schwarz-Grün schaut tatenlos zu. Diese Landesregierung ist weiter auf dem Blindflug ins Ganztags-Chaos. Das versprochene OGS-Ausführungsgesetz mit klaren Qualitätsstandards und eine verlässliche Finanzierung bleibt Schwarz-Grün bis heute schuldig – das ist organisierte Verantwortungslosigkeit. Unsere Förderschulen brauchen Planungssicherheit und Respekt für ihre anspruchsvolle Arbeit. Gerade wo der Förderbedarf am höchsten ist, hat Personalmangel besonders gravierende Auswirkungen. Hier muss die Landesregierung dringend entschlossen gegensteuern, damit die Förderschulen ihrer wichtigen Rolle in unserer Bildungslandschaft gerecht werden können.“