Müller-Rech (FDP): Kluge Kinder brauchen nicht immer neue Lernstandserhebungen, sondern mehr individuelle Förderung
In ihrer Pressekonferenz zum Schuljahresauftakt hat NRW-Schulministerin Dorothee Feller unter anderem angekündigt, eine neue Lernstandserhebung für Fünftklässler einzuführen und das Schülerfeedback-Projekt auszuweiten.
FDP-Fraktionsvize Franziska Müller-Rech
Franziska Müller-Rech, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe:
„Kluge Kinder brauchen nicht immer neue Lernstandserhebungen, sondern mehr individuelle Förderung. Es gibt Übergangszeugnisse nach der 4. Klasse, die klar zeigen, wo welches Kind steht – wofür braucht es dann eine zusätzliche Lernstandserhebung? Das bedeutet neue Bürokratie für die Schulen, aber nicht bessere Bildung. Viel wichtiger wäre, den Übergang besser zu organisieren, damit jedes Kind auf die richtige weiterführende Schule kommt.
Ministerin Feller beantwortet auch immer noch nicht die Frage, was aus dem Schülerfeedback folgen soll. Wir müssen die Meinung von Schülerinnen und Schülern ernst nehmen. Das muss aber heißen: Nicht nur Feedbackbögen einsammeln, sondern systematisch auswerten und die richtigen Konsequenzen daraus ziehen.“