Müller-Rech (FDP): Mehr Freiheit für Schulen bei Hitzefrei-Entscheidungen

Auch in der Oberstufe können die NRW-Schulen künftig Hitzefrei oder Kurzstunden anordnen. Die FDP-Landtagsfraktion NRW begrüßt die kurzfristige Entscheidung angesichts der Hitzewelle, fordert aber für die Zukunft mehr Flexibilität und Raum zur Eigenverantwortung und kreative Lösungen durch die Verantwortlichen vor Ort.

FDP-Fraktionsvize Franziska Müller-Rech

FDP-Fraktionsvize Franziska Müller-Rech

Franziska Müller-Rech, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte der Rheinischen Post:

„Die heutige Entscheidung ist als kurzfristige Maßnahme richtig. Zukünftig sollten die Schulen insgesamt mehr Freiheit bekommen, in solchen Situationen über ihre eigene Unterrichtsorganisation zu entscheiden. Das Instrument der Kurzstunden ist nicht für jede Schule automatisch das beste Instrument, weil die Regelung nur unter Beibehaltung des zuvor feststehenden Stundenplans gilt. Zum Beispiel sollten Schulen bei Hitze den Sportunterricht eigenverantwortlich in die ersten Stunden verlegen können, wenn es noch nicht so heiß ist, oder sie haben andere Ideen, die bei ihnen vor Ort gut funktionieren. Das sollte bei der angekündigten grundsätzlichen Überarbeitung der Regeln Berücksichtigung finden.“

Medienbericht