Müller-Rech (FDP): Schulbarometer ist Alarmsignal – Schwarz-Grün lässt Kinder mit ihren Sorgen allein
Die Robert Bosch Stiftung hat ihr aktuelles Schulbarometer veröffentlicht. Dieses zeigt: Auch in Nordrhein-Westfalen stehen zu viele Kinder und Jugendliche unter psychischem Druck, fühlen sich nicht gehört und erleben Mobbing im Schulalltag. Etwa jedes vierte Kind zeigt Hinweise auf eine erhöhte psychische Belastung. Besonders betroffen sind Kinder aus einkommensschwachen Familien – ausgerechnet diejenigen, die auf Schule als stabilen Anker angewiesen sind.
Franziska Müller-Rech
Dazu erklärt Franziska Müller-Rech, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW:
„Dass so viele Kinder unter psychischen Belastungen und Mobbing leiden, ist ein bildungspolitischer Notfall. Das Schulbarometer muss ein Weckruf sein. Immer mehr junge Menschen stehen unter Druck, aber die schwarz-grüne Landesregierung bleibt bis heute Lösungen schuldig und lässt die Kinder mit ihren Sorgen allein. Wer von Resilienz spricht, muss endlich dafür sorgen, dass unsere Schulen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Wenn Schule Schülerinnen und Schüler nicht stärkt, sondern zusätzlich belastet, verlieren junge Menschen ihre Bildungschancen. Die Landesregierung darf dem nicht länger zusehen.
Es ist nicht hinnehmbar, dass bei Mobbing und Gewalt die Opfer gehen und die Täter bleiben. Wir brauchen einen Systemwechsel: Wer Gewalt ausübt, ob körperlich oder seelisch, muss die Klasse oder die Schule verlassen – nicht die Betroffenen. Wir Freie Demokraten fordern einen verbindlichen Maßnahmenplan: mehr Schulsozialarbeit, eine Stärkung der Schulpsychologie und echte Entlastung für Lehrkräfte. Gleichzeitig braucht es treffsichere Ordnungsmaßnahmen und klare Konsequenzen bei Gewalt.“