Müller-Rech (FDP) zum Schülerfeedback: Schwarz-Grün versteckt sich hinter Pilotprojektchen und Evaluationsrunden
NRW-Schulministerin Dorothee Feller hat am heutigen Montag über die Pläne der schwarz-grünen Landesregierung zur Erprobung eines zentralen Schülerfeedbacks informiert.
FDP-Fraktionsvize Franziska Müller-Rech
Dazu erklärt Franziska Müller-Rech, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW:
„Die Stimme von Schülerinnen und Schülern muss gehört werden, um unsere Schulen und unser Bildungssystem insgesamt besser zu machen. Dazu kann ein landesweites, anonymes Schülerfeedback einen Beitrag leisten. Doch wie so oft startet die schwarz-grüne Landesregierung nur den nächsten Erprobungsversuch. Nicht einmal einen konkreten Zeitplan zum verpflichtenden, landesweiten Rollout kann die Ministerin nennen – der werde ‚irgendwann‘ kommen. Warum traut sich diese Landesregierung keine Entscheidungen zu, sondern versteckt sich hinter Pilotprojektchen und Evaluationsrunden? Der große bildungspolitische Wurf ist mit diesem schwarz-grünen Politikmodus nicht zu erwarten. Dabei wäre der dringend notwendig, denn Nordrhein-Westfalen braucht kluge Kinder.
Völlig offen bleibt leider, wie Konsequenzen aus dem Feedback der Schülerinnen und Schüler gezogen werden sollen. Eine Umfrage um der Umfrage willen bringt uns nicht weiter. Hierfür muss es klare Prozesse und Verantwortlichkeiten geben. Zudem sollte auch der Zustand der Schulgebäude in das Feedback einbezogen werden. An viel zu vielen Schulen in Nordrhein-Westfalen sind etwa die Toiletten in einem unzumutbaren Zustand. Auch das stört erfolgreiches Lernen. Damit solche Zustände auffallen, sollten sie auch über das Schülerfeedback erfassbar sein.“