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FDP fordert: Islamischen Religionsunterricht abschaffen

Die FDP-Landtagsfraktion NRW fordert die Abschaffung des islamischen Religionsunterrichts.

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„Wir dürfen nicht zulassen, dass dieser Religionsunterricht zu einem Einfallstor für extremistische Ideologien, die nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, oder für völlig veraltete Rollenbilder, zum Beispiel zwischen Mann und Frau, wird“, sagte unser FraktionsvorsitzenderLeitet die parlamentarische Arbeit einer Fraktion und vertritt sie politisch. Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW ist Henning Höne; er übt das Amt seit Mai 2022 aus.Zum Glossareintrag Henning Höne in einer Pressekonferenz am 1. Juli 2024. Stattdessen soll für alle Schülerinnen und Schüler, die nicht am konfessionsgebundenen Religionsunterricht teilnehmen, ein verpflichtender Ethikunterricht, beziehungsweise ein Unterricht in Praktischer Philosophie, eingeführt werden. In diesem soll es dann etwa um Werte, Weltanschauungen oder philosophische Fragen gehen.

Hintergrund ist unter anderem eine Studie (1) der Universität Münster, nach der angehende Lehrkräfte für Islamunterricht vielfach antisemitische und extremistische Positionen vertreten. Zudem gebe es etwa einen Mangel an qualifizierten Lehrkräften, einen starken Einfluss konservativer Islamverbände, Skepsis der Schulleitungen sowie Beschwerden aus der muslimischen Elternschaft. „Lediglich 6 Prozent der muslimischen Schülerinnen und Schüler sind in diesem Unterricht, was einerseits daran liegt, dass er nicht flächendeckend angeboten wird. Aber wir erhalten anderseits auch Rückmeldung von Schulen, dass der Unterricht von vielen Eltern zu wenig Akzeptanz erfährt“, so Höne.

Der Liberale weiter: „Wir haben die Idee grundsätzlich immer unterstützt, haben aber gerade auch nach den letzten Wochen und Monaten nüchtern feststellen müssen, dass die eigentlich gute Idee offensichtlich in der jetzigen Form gescheitert ist!“ Mittelfristig gebe es die Möglichkeit, „noch mal neu über den IRUAbkürzung für Islamischen Religionsunterricht. Die FDP-Landtagsfraktion NRW fordert, das Fach nicht fortzuführen und stattdessen einen verpflichtenden Ethik- oder Praktische-Philosophie-Unterricht für alle einzuführen.Zum Glossareintrag zu sprechen, wenn es denn dann ein neues Modell gibt“. Im offenen Betrieb funktioniere dies aber nicht.

  • (1) Studie: Universität Münster

  • Positionspapier: Von der Realität eingeholt – Islamischen Religionsunterricht in NRW beenden und durch Ethikunterricht ersetzen

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