Rasche (FDP): Olympia kann echter Schub für Breiten- und Leistungssport in NRW sein
Im Vorfeld der Ratsbürgerentscheide zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Nordrhein-Westfalen legen Umfragen nahe, dass die Begeisterung noch nicht so groß ist, wie sie sein könnte. Die FDP-Landtagsfraktion NRW wirbt nachdrücklich für Olympia an Rhein und Ruhr – und fordert von der Landesregierung mehr Anstrengung für den Sport in Nordrhein-Westfalen.
Christof Rasche
Christof Rasche, sportpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger:
„Olympia kann für Nordrhein-Westfalen ein echter Schub für Breiten- und Leistungssport sein und unsere Region international positiv ins Schaufenster stellen. Paris und London sind tolle Beispiele. Solche Spiele können Begeisterung und Stolz auslösen – vorausgesetzt, die zusätzliche Sportmilliarde, die Hendrik Wüst versprochen hat für marode Turnhallen und geschlossene Schwimmbäder, kommt bei den Menschen an. Allerdings hat der Städte- und Gemeindebund diese Milliarde als Nebelkerze bezeichnet, da es sich um bereits eingeplante Mittel handelt, nicht um zusätzliche.
Die Unterstützung hätte größer sein können. Das liegt auch daran, dass die Olympia-Kampagne zu spät und wenig sichtbar gestartet ist. Lange wollte die Landesregierung überhaupt kein Geld im Haushalt für die Bewerbung zur Verfügung stellen und ist den Vorschlägen der Opposition viel zu spät gefolgt. Wer so zögerlich wirbt, darf sich über fehlende Begeisterung nicht wundern.“