Rasche (FDP): Schwarz-Grün stimmt gegen Mobilität und mehr Freiheit für junge Menschen
Die schwarz-grüne Mehrheit hat heute im Verkehrsausschuss des Landtags die FDP-Anträge „Nordrhein-Westfalens Stimme für den Führerschein mit 16 – Für mehr Verkehrssicherheit und einen früheren Zugang zu individueller Mobilität“ (Drs. 18/17462) und „Für mehr Verkehrssicherheit und leichteren Zugang zu Mobilität – Höchstgeschwindigkeit von Kleinkrafträdern und Leichtkraftfahrzeugen auf 60 km/h anheben“ (Drs. 18/19009) abgelehnt.
Christof Rasche
Dazu erklärt Christof Rasche, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW:
„Junge Menschen brauchen Zugang zu individueller Mobilität. Das ist gerade im ländlichen Raum Grundvoraussetzung für Teilhabe. Wir wollen ermöglichen, dass junge Menschen den Weg zur Schule oder Ausbildung, zum Ehrenamt oder Hobby auch dann antreten können, wenn nicht vor der Haustür Bus und Bahn fahren. Außerdem wollen wir das unlogische und aus der Zeit gefallene 45-km/h-Limit für Kleinkrafträder und Leichtkraftfahrzeuge auf 60 km/h anheben. Beides schafft mehr Mobilität für junge Menschen und bedeutet auch mehr Sicherheit: Etwas schnellere Roller können besser im Verkehrsfluss mitfahren, statt andere aufzuhalten und gefährliche Überholmanöver zu provozieren. Und frühes begleitetes Autofahren senkt das Unfallrisiko im späteren Autofahrer-Leben nachweislich.
Der Führerschein mit 16 und die Anhebung des Roller-Tempolimits wären zwei vermeintlich kleine Maßnahmen, die für junge Menschen aber einen großen Gewinn bedeutet hätten. Mehr individuelle Mobilität bedeutet mehr Freiheit für junge Menschen – umso weniger verstehen wir, dass CDU und Grüne sich dagegen ausgesprochen haben.“