Rasche (FDP): Verkehrssicherheit entsteht nicht durch Symbolpolitik
Angesichts hoher Unfallzahlen durch alkoholisierte Fahrradfahrer wird über niedrigere Promillegrenzen diskutiert. Die FDP-Landtagsfraktion NRW setzt auf bessere Kontrollen und die konsequente Ahndung konkreter Gefährdung.
Christof Rasche
Christof Rasche, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte dazu in der Rheinischen Post:
„Alkohol am Lenker ist kein Kavaliersdelikt – auch nicht auf dem Fahrrad. Wer mit 1,6 Promille radelt, begeht schon heute eine Straftat, riskiert seinen Führerschein und muss mit einer MPU rechnen. Das Problem ist die mangelnde Konsequenz bei der Durchsetzung. Statt reflexartig immer neue Grenzwerte zu fordern, braucht es wirksame Kontrollen und klare Sanktionen gegen diejenigen, die andere im Straßenverkehr gefährden. Verkehrssicherheit entsteht nicht durch Symbolpolitik, sondern dadurch, dass bestehende Regeln konsequent angewendet werden.“